Grundsätze der Religionsfreiheit
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1. Definition: Was versteht man unter Religionsfreiheit?

* Das Recht auf religiöse Selbstbestimmung, sich frei für oder gegen eine Religion bzw. Kirchenmitgliedschaft entscheiden zu dürfen. Verbot von Kindertaufen, Beschneidungen und ähnlichem bei gleichzeitiger Einführung der Erwachsenentaufe auf freiwilliger Basis. Einführung des Rechtes auf Kirchenaustritt im Kirchenrecht.

* Die Religionsgemeinschaften dürfen mit angemessenen Mitteln für ihre Religion Werbung machen.

* Das Diskriminierungsverbot. Niemand darf wegen seiner (Nicht-) Mitgliedschaft in einer Religionsgemeinschaft bevorzugt oder benachteiligt werden.


 

2. Wo liegen die Grenzen der Religionsfreiheit?

* Erarbeitung aller Punkte, die mit der Religionsfreiheit nicht in Einklang zu bringen sind. Verstöße sind entsprechend zu ahnden.

* Das Kindesrecht hat uneineingeschränkten Vorrang vor dem Elternrecht. Das Elternrecht hat wiederum uneingeschränkten Vorrang vor dem Kirchenrecht.

* Unterlassene Geburtenkontrolle, da die Religionsgemeinschaften viele neue Mitglieder haben wollen.


 

3. Religionsfreiheit im Rechtsstaat - das Verhältnis von Staat und Kirche

* Religiös weltanschauliche Neutralität des Staates

* Gleichbehandlung aller Religionsgemeinschaften. Es steht dem Staat nicht zu, über den Wert der Religiongemeinschften für die Allgemeinheit zu urteilen.

* Keine staaliche Finanzierung der Religionsausübung. Ersatzlose und sofortige Abschaffung der Kirchensteuern. Weder direkte staatliche Hilfen noch indirekte (Steuer-) Subventionen, Aberkennung der steuerrechtlichen Gemeinnützigkeit für Religionsgemeinschaften, da sie nach eigenem Selbstverständnis sog. "Tendenzbetriebe" sind.

* Verbot von Kindertaufen / Beschneidungen etc..

* Abschaffung kirchlicher Feiertage und sonstiger Privilegien (Glockengeläut, Entbindung von Pfarrern vor der Wehrpflicht etc.)..

* Keine Ausbildung von Theologen auf Staatskosten.

* Materielle Entschädigung von Personen, die durch die Religion insbesondere in ihrer Kindheit geschädigt worden sind.

* Entschädigungslose Säkularisation (Verstaatlichung) des kirchlichen Vermögens, welches sich die Kirchen in vielen Jahrhunderten auf illegale Weise (Erpressungen, Hexenverbrennungen, Judenverfolgungen, Kriege etc.) beschafft haben.

* Durchsetzung der Religionsfreiheit mit staatlicher Gewalt durch Bußgeldzahlungen. Aber: Keine Inhaftierung von Vertretern der Religionsgemeinschaften, da es sich um Kirchenkriminalität handelt. Kein Verbot von Religionsgemeinschaften.

* Aber auch: Keine staatliche Einmischung in die inneren Angelegenheiten von Religionsgemeinschaften.

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