Haben die Zionisten den Nazi - Völkermord provoziert?
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Nun, es ist sicherlich ein Sakrileg, solch eine Frage überhaupt zu stellen. Dennoch darf die Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Punkt keinesfalls tabuisiert werden.

Zur Klärung der Vorgeschichte müssen wir erst einmal wieder auf den Ersten Weltkrieg zurückkommen, obgleich ich mich mit dieser Frage bereits in Kapitel "Vergangenheitsbewältigung - Die Judenverfolgungen der Nazis" auseindergsetzt hatte, den Text dieser Ausführungen bitte hier einblenden, falls Sie sie noch nicht gelesen haben.

Die Nazis hatten also durchaus gute Gründe, mit den Zionisten zu hadern. Dennoch waren die gemeinsamen Interessen von Nazis und Zionisten in den 1930er Jahren so groß, dass es zu einer weitreichenden Zusamenarbeit kam. Beide Lager wollten die Juden aus Europa vertreiben - sicherlich aus unterschiedlichen Gründen. Die Zionisten förderten den aufstrebenden Nationalsozialismus nicht obwohl, sondern weil die Nazis judenfeindlich eingestellt waren. Auch heute noch versucht der Staat Israel seine Existenz mit der (tatsächlichen oder eingebildeten) Judenfeindlichkeit zu legitimieren, indem er vorgibt, allen weltweit verfolgten Juden eine sichere Zuflucht bieten zu wollen.

Eine sicherlich lobenswerte, edle Sache, aber was macht man bloß, wenn überhaupt nicht mehr genügend verfolgte Juden zur Verfügung stehen? Das ist gar nicht so einfach, denn die altbewährte jüdische Mitleidsmasche kommt heute nicht mehr so recht an. Schon längst sind die Zionisten selbst von Opfern zu Tätern geworden.

Na bitte, das ist doch die Lösung! Dazu stelle man noch ständig weitere Geldforderungen an den deutschen Steuerzahler, für neue Synagogen, Alimentierung jüdischer Gemeinden, Unterstützung jüdischer Einwanderer und, und und... Des weiteren garniert man das mit arroganten Funktionären von der Art eines Michel Friedman, der uns am liebsten noch 200 Jahre lang zahlen lassen würde. Ganz besonders überheblich präsentiert sich Herr Grauman, der großspurig verkündigt, dass sich seine Leute ohnehin nicht an ein mögliches gesetzliches Verbot von Beschneidungen halten werden. Die Politik steht hilfreich zur Seite und kuscht, so wird die Neo-Judenfeindlichkeit gefördert.

Nun gut, dass Judentum braucht Judenfeindlichkeit um existieren zu können. Das ist wichtig für seine Identität und den inneren Zusammenhalt. Ein neuer Völkermord ist zumindest in Europa nicht mehr zu befürchten, aus ein paar Anschlägen auf Synagoen und Rabbiner kann man hingegen eine gute PR machen und ein bißchen auf die Tränendrüse drücken. Also ist das alles ziemlich risikolos.

Doch in den 1930er Jahren sah die Situation anders aus. Auschwitz wäre mit Sicherheit nicht passiert, wenn die Nazis den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätten. Die sich immer mehr zuspitzenden internationalen Konflikte, der Versailler Vertrag, die boomenden Rüstungsindustrien in Europa und Amerika ließen einen neuen Krieg wahrscheinlich werden.

Haben die Zionisten damals tatsächlich geglaubt, dass die Nazis einen möglichen neuen Weltkrieg hätten gewinnen können? Aus heutiger Sicht würde man ein solches Ansinnen bestimmt als aussichtslos ansehen. Die Nazis machten sicherlich den Fehler, den Krieg zu früh begonnen zu haben. Statt dessen wäre es für sie sinnvoller gewesen, zunächst in Ruhe die neuen Superwaffen zu entwickeln, die damals weltweit konkurrenzlos waren. Andererseits hätten dann umgekehrt auch die Amerikaner mehr Zeit gehabt, ihre Atomwaffen weiter zu entwickeln. Ein verheerender Atomkrieg wäre somit wahrscheinlicher geworden.

Wenn tatsächlich jemand einen Völkermord vorausgesehen hätte - es wird ja immer falsch unterstellt, dass die Nazis das von Anfang an vorhatten -, hätten die Zionisten noch genügend Zeit gehabt für die Aussiedlung der Juden aus dem Deutschen Reich zu sorgen. Schließlich durften Juden noch bis Mitte 1940 legal auswandern. Spätestens die sog. Reichskristallnacht 1938 hätte auch den allerletzten Naivling von der Gefährlichkeit der Lage überzeugen müssen. Aber auch danach hat sich nichts Gravierendes geändert.

Doch zumindest hätten die Zionisten und alle anderen damit kalkulieren müssen, dass die Nazis einen möglichen neuen Weltkrieg nicht gewinnen können. Um später in der Geschichtsschreibung nicht als totaler Verlierer darstehen zu müssen, mussten die Nazis nach einer Alternative für den Fall eine Niederlage im Kriege suchen. Da bot sich ein Völkermord (hauptsächlich) gegen Juden geradezu an.

Die neuen technischen und logistischen Möglichkeiten ermöglichten den Nazis erstmals in der Geschichte ein Progrom zu einem millionenachen Völkermord auszugestalten.

FAZIT: Die Zionisten haben zwar Judenfeindlichkeit, nicht aber den Völkermord provoziert, jedoch hätten sie sich zumindest im Nachhinein über die mögliche Tragweite ihrer Handlungen bewusst sein müssen. Juden haben nicht gerade den Ruf dumm zu sein. Doch wenigstens die Zionisten unternehmen auch heute noch alles, um das Judentum insgesamt - und das ist das Schlimmste! - noch weiter unbeliebt zu machen. Haben die Zionisten wirklich absolut gar nichts aus ihren Fehlern gelernt?