Integration von Einwanderern oder Aufbau einer multikulturellen Gesellschaft?
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Integration:

Die Begriffe "Integration" und eine "multikulturelle Gesellschaft" werden oft in einem Atemzug genannt, als ob sie zusammen gehörten. Doch sind es zwei Gegenpole, die man voneinander deutlich unterscheiden muß. Die Integration von Einwanderern zielt darauf ab, die Einwanderer an die Lebens- und Denkensweise der eingeborenen Bevölkerung anzupassen, wobei sich an der alten Struktur der Gesellschaft möglichst wenig ändern soll. Die Entwicklung einer multikulturellen Gesellschaft soll dabei weitgehend vermieden werden.

Einwanderung wurde traditionell aus wirtschaftlichen Gründen gefördert, wenn für den Arbeitsmarkt nicht (mehr) genug einheimische Arbeitskräfte zur Verfügung standen. Das war zum Beispiel im aufstrebenden Ruhrgebiet gegen Ende des 19. Jahrhunderts und in der Zeit des deutschen "Wirtschaftswunders" der späteren Nachkriegszeit in den 1950ger und 60ger Jahren der Fall.

 

 

 

Eine deutsche Familienministerin mit sieben Kindern!

Doch obgleich die Zeiten des Boomes jetzt schon seit Jahrzehnten Geschichte sind, fördern die meisten EU Staaten, allen voran die Bundesrepublik Deutschland, weiterhin die Einwanderung selbst unqualifizierter Personen, die hier ohnehin keine Chance haben, auf dem Arbeitsmarkt unterzukommen. Der Kinderreichtum der meisten Ausländer belastet zusätzlich das Sozialsystem.

Damit tun wir weder den Einwanderern noch uns selbst einen Gefallen, denn die Förderung der Einwanderung ist keineswegs so menschenfreundlich, wie es uns die Medien und die Poliker einreden wollen. In Wirklichkeit liegt das Bestreben darin, durch Einwanderung das Geburtendefizit der einheimischen Bevölkerung auszugleichen.

Die Förderung der Einwanderung und die Bemühungen zur Integration der Einwanderer sind also in Wahrheit rassistisch motiviert ohne Rücksichtnahme auf die weiter eskalierenden ökonomischen und ökologischen Probleme durch die Überbevölkerung Europas. Von wenigen Ausnahmefällen einmal abgesehen, benötigt Europa keine Einwanderer.

Einwanderer sollten nur dann in´s Land gelassen werden, wenn sie hier auf Grund ihrer schulischen und beruflichen Qualifikation vorrausichtlich eine Existenz finden können. Einen ständigen Überschuß an Einwanderern zu Auswanderern darf es nicht geben.

 

 

 

"Fatih" - ein beliebter Name für Moscheen. Fatih heißt: "der Eroberer".

Wer aber eine fremdes Land erobern will, der will sich nicht integrieren, sondern das Land beherrschen.

Die Praxis hat zudem gezeigt, dass weder von der einheimischen Bevölkerung noch von den Einwanderen selbst eine wirkliche Integration gewünscht wird. Der Aufbau einer multikulturellen Gesellschaft, die jeder Gruppe ihre spezifischen Eigenheiten beläßt, ohne dass dabei Parallelgesellschaften entstehen, wäre sicherlich die bessere Alternative.

Doch sehen wir uns erst einmal an, wie andere Länder diese Sache umgesetzt haben, bevor wir wieder auf Europa und unser Land zurückkommen.


 

Multikulturelle Gesellschaft:

 

Beschäftigen wir uns zunächst einmal mit Ländern, die gemeinhin als "klassische Einwanderungsländer" bezeichnet werden. Nehmen wir als Beispiel die USA.

Ende des 19. Jahrhunderts gründete das Deutsche Reich Kolonien. Ein wichtiger Grund dafür war es zu verhindern, dass zu viele Deutsche nach Amerika auswanderten, die damit dem Deutschtum verloren gingen. In der Tat hat heute die relative Mehrheit der heutigen US - Bürger deutsche Vorfahren.

Auswanderung bzw. Einwanderung führt zwangsläufig längerfristig - spätestens in der dritten Generation der Einwanderer - zu einem Verlust der alten ethnischen und kulturellen Identität. Die Entstehung von Parallelgesellschaften ist seitens der Einwanderungsländer nicht erwünscht.

Nun kann man aber im Falle der USA nicht von einer wirklichen Integration sprechen. Die Frage der Integration stellte sich dort auch gar nicht, weil ein vollkommen neues Staatswesen aufgebaut werden sollte, so dass sich eine multikulturelle Gesellschaft entwickeln konnte. Sicherlich klappte das nicht von heute auf morgen, so wurde die Rassentrennung (Apartheid) erst in den 1960ger Jahren abgeschafft.

Immerhin hatte jede Einwanderergruppe Gelegenheit, ihr Kulturgut einzubringen. Zwar setzte sich trotz der deutschstämmigen Bevölkerungsmehrheit Deutsch nicht als Landessprache durch, doch ist zumindest der Einfluß des Deutschen auf das amerikanische Englisch unverkennbar.

Viele deutsche Einwanderer gerieten in Gewissenskonflikten, weil das Deutsche Reich und die USA innerhalb des 20. Jahrhunderts immerhin zwei erbitterte Kriege gegeneinander führten. Die neue Heimat verlangte Loyalität, auch zu dem Preis auf ehemalige Landsleute schießen zu sollen.

Doch diese Konflikte konnten im Laufe der Zeit überwunden werden. Die USA - ehemals so rassistisch wie Nazi Deutschland - haben sich erfolgreich weiter entwickelt. Das gibt Hoffnung für die Zukunft, denn es bleibt noch viel zu tun.

Problematisch ist allerdings die überwiegend immer noch sehr reaktionäre Bevölkerung der USA:

* die Bevölkerung der USA ist religiöser als die jedes anderen Industriestaates der Erde. Religiöser Fundamentaliusmus jeglicher Couleur spielt in den USA eine große Rolle. In bestimmten Regionen - etwa dem sog. Biblebelt (Gegend von Utah im Mittelwesten) werden Atheisten und Homosexuelle verfolgt, zumindest aber diskrimiert. Viele Menschen wünschen sich ein theokratisches Staatssystem, wie etwa in Israel.

* die Geburtenrate der USA liegt mit etwa 2 Kindern pro Frau deutlich um ca. 0,5 Kindern über dem kanadischen und westeuropäischen Niveau.

* eine gewisse Überheblichkeit der US Amerikaner, die ihr Denken als einzig gültiges betrachten, dem sich der Rest der Menschheit anzupassen hat.

* die Akzeptanz von Atomwaffen und archaisches Denken, wie etwa die Befürwortung der Todesstrafe, sind weit verbreitet.


 

Western Stadt Sioux Ranch Montana in Duisburg - Rheinhausen

Obgleich die Zahl der US - amerikanischen Einwanderer in der Bundesrepublik sehr gering ist, ist der Einfluß der amerikanischen Kultur ziemlich groß. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden französische Fremdworte im Deutschen weitgehend durch Amerikanismen ersetzt. Es vergeht kein Tag, an dem das deutsche Fernsehen nicht US amerikanische Filme ausstrahlt...


 

Weshalb konnte das US Modell einer multikulturellen Gesellschaft gelingen?

* Die USA waren vor 150 Jahren ein fast menschenleeres Land mit hohem Wachstumspotential. Wirtschaftliche Stabilität ist eine wichtige Vorraussetzung für die Entstehung eines funktionierenden Gemeinwesens.

* Trotz der überwiegend religiös orientierten Gesellschaft konnte sich in den USA ein laizistisches Staatssytem durchsetzen. Alle Religionsgemeinschaften werden gleich behandelt. Abgesehen von der Steuerfreiheit der Kirchen und Religionsgemeinschaften und der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden, gibt es keine staatliche Kirchenfinanzierung. Religionsunterricht gibt es an staatlichen Schulen nicht.

* Meinungsfreiheit. Äußerungen, die hierzulande sofort den Staatsanwalt (Sektion Staatsschutz) altiv werden ließen, sind dort erlaubt. Man hat eingesehen, dass Verfolgung und Kriminalisierung von Andersdenkenden keinen langfristigen Erfolg bringen werden. Von dieser Einsicht sind die westeuropäischen Staaten - insbesondere die Bundesrepublik Deutschland - leider noch sehr weit entfernt.

* Patriotismus.
Wenn man als Deutscher man diesen Begriff verwendet, kommt sofort ein bitterer Beigeschmack auf, weil (nicht nur) hierzulande damit viel Mißbrauch betrieben wurde. Wer will, kann aber auch "Patriotismus" als "positive Identifikation mit seinem (neuen) Heimatland" beschreiben. Wie dem auch sei, es läßt sich nicht ignorieren, für den Zusammenhalt einer Familie sind nicht nur die ökonomische und soziale Absicherung entscheidend, sondern auch die Liebe der Familienmitglieder zueinander.
Was für die kleine Gemeinschaft gilt, gilt um so mehr für die große. So verschieden die Menschen auch sind, alle - sagen wir 98 % - brauchen wenigstens einen Punkt, in dem sie alle übereinstimmen können, damit sie sich als große solidarische Gemeinschaft fühlen können.
Die USA werden hierzulande oft belächelt wegen ihrer morgendlichen Flaggenappelle in Schulen oder der oft gehörten Phrase "Liebe Amerika, oder verlasse es", doch dem Land hat der Patriotismus geholfen, seine Existenz zu sichern.


 

 

 

 

....doch kommen wir jetzt wieder zurück nach Europa und in die Bundesrepublik Deutschland.

 

<<< Ein Gartenzwerg aus dem Garten eines türkischen Nachbarn

 

Die Integration von Einwanderern in die deutsche Gesellschaft ist trotz erheblicher gegenteiliger Bemühungen auf breiter Linie gescheitert.

Für den alternativ möglichen Aufbau einer multikulturellen Gesellschaft fehlen die notwendigen Grundvorraussetzungen:

* Wirtschaftliche Stabilität.
Wenn man in den ausländischen Einwanderern Konkurrenten um Ausbildungs-, Arbeitsplatze, staatliche Sozialleitungen, Renten und jetzt sogar um Ministerposten sehen muß, fällt es schwer, eine positive Einstellung zu ihnen zu finden. Es ist eben nicht mehr genug für alle da, die Verteilungskämpfe werden zunehmen. Durch Wirtschaftswachstum lassen sich diese Schwierigkeiten heute nicht mehr beheben, weil die Grenzen des Wachstums schon lange erschöpft sind. An der notwendigen Bevölkerungsreduzierung führt kein Weg mehr vorbei. Daher ist die Förderung der Einwanderung kontraproduktiv.

* Partiotismus / positive Identifikation mit seinem (neuen) Heimatland.
Wer in ein anderes Land auwandern will, der soll das auch sehr bewußt tun. Er muß sich für die Geschichte und Kultur und die Menschen seines Wunschlandes interessieren. Es reicht nicht aus, ein Land nur nach wirtschaftlichen Gründen auszuwählen, oder weil dort zufällig schon Verwandte wohnen.

 

 

 

 

<<< Deutsche Fußballfans jubeln nach irgendeiner gewonnenen Meisterschaft...

 

Der Patriotismus des deutschen Normalbürgers von heute reduziert sich auf seine Liebe zum Fußball und vielleicht noch auf die Liebe zu deutschen Automobilen. Wer vor einigen Jahren eine Deutschlandfahne aus dem Fenster gehängt hatte, konnte leicht unter Verdacht kommen, ein Nazi zu sein. Zwar sind diese Zeiten vorbei, doch die Identifikation der Deutschen mit ihrem Land ist sehr stark abhängig vom Wohlstand. So ist auch die Zahl der deutschen Auswanderer, die einfach von diesem Lande die Nase voll haben, gestiegen. Auf die Dauer reicht das nicht für den Zusammenhalt eines Volkes aus.
Die Einwanderer sehen diese Thematik ähnlich. Kaum einer von ihnen kommt zu uns, weil er Deutschland liebt, um es einmal etwas pathetisch auszudrücken. Sie komen hier hin, weil sie sich bessere ökonomische Lebensverhältnisse versprechen. Der deutsche Sozialstaat sichert ja immerhin die Grundbedürfnisse auch von Einwanderern ab, so dass niemand in echter Not leben muß.

FAZIT:
Der Aufbau einer multikulturellen Gesellschaft wird scheitern wie die Integration der Einwanderer, weil Deutschland weder von den Einheimischen noch von den Einwanderern wirklich richtig geliebt wird. Die wirtschaftliche Lage ist schlecht und wird sich auch in Zukunft nicht verbessern, denn dazu müßte ein andere Politik gemacht werden, was aber nicht absehbar ist.

KONSEQUENZ:
Das jetzige System ist nur noch so lange stabil, wie die wirtschaftlichen Grundvorraussetzungen noch wenigstens einigermaßen stimmen. Sollte das eines Tages nicht mehr der Fall sein, werden wir hier entweder ein neues Nazireich oder einen islamischen Gottesstaat bekommen.
Dieser Text soll mein bescheidener Beitrag dazu sein, dieses zu verhindern.

 

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