Antisemitismus, Antijudäismus, Judenfeindlichkeit
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WICHTIG, GRUNDSÄTZLICHES:

*...eine strenge Differenzierung zwischen säkularen (liberalen), religiösen und zionistischen Juden ist erforderlich.

*...ohne Antisemitismus wäre das Judentum bereits wahrscheinlich schon vor Jahrhunderten untergegangen.

*...praktisch jede Religion ist pervers und rassistisch, allerdings ist die jüdische Religion in dieser Hinsicht noch erheblich verwerflicher als Christentum und Islam.

*...die notwendige historische vorbehaltslose sachliche Aufarbeitung der Geschichte des Antisemitismus und des 20. Jahrhunderts - insbesondere: Ursachen der Weltkriege und des NS - Genozides - wird wahrscheinlich absichtlich unterbunden.

*...aber: Eine Lösung des Problems ist möglich!

Spricht man über das Thema "Judentum", so fällt jedem als erste Wortassoziation gleich der Begriff "Antisemitismus" ein. Offensichtlich ist keine andere Menschengruppe jemals so sehr angefeindet worden wie die Juden. Daran hat sich seit Jahrtausenden nichts geändert.

Zunächst einmal ist der Begriff "Antisemitismus" falsch, denn es gibt noch etwa zehn andere semitische Völker, die allerdings nicht jüdisch sind. Zudem hat die breite Masse der heute lebenden Juden keine semitischen Vorfahren, sondern sie stammen von Personen ab, die bereits vor Jahrhunderten zum Judentum konvertiert sind. Zudem haben nur etwa 10 - 20 % der heute in der Diaspora und in Israel lebenden Juden tatsächlich semitische Vorfahren. Die breite Masse stammt von Juden ab, die z. T. or Jahrunderten zum Judentum konertiert sind. Daher sollte der deutsche Begriff "Judenfeindlichkeit" bevorzugt werden. Immerhin weiß aber jeder, was mit "Antisemitismus" gemeint ist.

Weiß man das aber wirklich so genau? Nach meinen Recherchen gibt es aber wahrscheinlich mehrere hundert verschiedene Definitionen des Begriffes "Antisemitismus". Niemand weiß eigentlich genau, was das überhaupt sein soll.


Die Ausgangssituation ist sehr paradox:

"Ich bin gegen Antisemitismus", diese Aussage ist lieb und nett und entspricht voll und ganz dem von unserer Obrigkeit verordneten Mainstream. Doch die konsequente Ablehnung des Antisemitismus ist judenfeindlich. Das klingt zunächst paradox, ist es aber nicht, zumal der nach dem Krieg gegründete Staat Israel versucht seine Existenz mit dem Antisemitismus zu legitimieren.

Stellen wir uns zunächst einmal vor, wie heute unsere Welt aussähe, wenn es niemals Judenfeindlichkeit gegeben hätte. Schließlich ist die Judenfeindlichkeit so alt wie das Judentum selbst. Das Judentum ist unbestreitbar die mit Abstand heterogenste Menschengruppe der Welt. Desto heterogener eine soziale Gruppe ist, desto instabiler ist sie. Doch ist die Judenfeindlichkeit der gemeinsame Nenner, der (fast) alle Juden vereint, einer vermeintlichen oder tatsächlichen vorhandenen feindlichen Umwelt trotzen zu müssen. Ohne Judenfeindlichkeit wäre das Judentum wahrscheinlich bereits vor Jahrhundterten sang- und klanglos untergegangen.

Da Juden in der Regel recht intelligente Menschen sind, haben auch sie diese Problematik erkannt und selbst die Judenfeindlichkeit aktiv gefördert. So haben Zionisten in den 1930er Jahren aktiv den aufkommenden deutschen Nationalsozialismus unterstützt, wohl wissend, dass die Nazis sehr antisemitisch eingestellt waren. Es hätte ansonsten nicht genügend europäische Juden gegeben, die dazu bereit gewesen wären freiwillig nach Palästina zu übersiedeln.

Zudem besteht der zumindest begründete Anfangsverdacht, dass die Zionisten für den Beitritt der USA zum ersten Weltkrieg verantworlich zu machen sind (siehe: Balfour Deklaration 1917), was in der Konsequenz zur Niederlage der Achsenmächte führte. Die Folgen des ersten Weltkrieges sind bekannt, der Versailler Vertrag, der das Aufkommen des Nationalsozialmus und damit den Zweiten Weltkrieg herbeiführte.

Auch das heutige Verhalten des Staates Israel erweckt nicht gerade den Eindruck, dass Israel besonderen Wert darauf legen würde, sich gegenüber der nichtjüdischen Weltöffentlichkeit beliebt machen zu wollen.


"DIE JUDEN" gibt es nicht!

Wie bereits erwähnt, das Judentum ist sehr heterogen. Daher müssen zumindest diese drei Grunddifferenzieren gemacht werden: Liberale Juden, religiöse Juden, zionistische Juden.

Atheistische Juden: Die Mehrheit der europäischen Juden ist heute religiös gleichgültig oder nichtreligiös eingestellt, diese möchte ich als "Liberale Juden" bezeichnen. Natürlich ist nicht jeder Atheist ein Liberaler, aber jeder Liberale ist Atheist, denn weltlicher Liberalismus und Religiösität lassen sich nicht miteinander vereinbaren. "Liberale jüdische Gemeinden", diese Bezeichnung hört man in den Medien recht oft, gibt es also nicht, ebensowenig wie es keine liberalen Christen gibt.
Es gibt keinen vernünftigen Grund für Feindlichkeit gegenüber "Liberalen Juden". Das würde allerdings auch bedeuten, dass der weiter fortschreitende Atheismus in letzter Konsequenz zum Ende des Judentums führen würde, da es ja ohne Judenfeindlichkeit nicht existieren könnte. Die in der Diaspora lebenden Juden würden sich vollständig in die nationale Identität ihrer Heimatländer integrieren und ihre jüdisch ethnische Identität verlieren. Es fragt sich allerdings, ob das schlimm wäre, denn im Laufe der Zeit werden auch wir europäischen Nichtjuden unsere Identität ändern durch die evolutionäre Entwicklung zu einer neuen gesamteuropäischen Nation.

Religiöse Juden: Man mag nun einwenden, eine Differenzierung zwischen nichtgläubigen und gläubigen Juden sowie Zionisten dürfe man gar nicht machen, da Judenfeindlichkeit in jeglicher Form abgelehnt werden muss. Das wäre aber schon allein deshalb nicht möglich, weil auch die jüdischen Gemeinden sowie der Bau und Unterhalt von Synagogen mit Steuergeldern finanziert werden. Darüber hinaus genießen die jüdischen Gemeinden noch weitere Privilegien (siehe z. B.: Feiertagsgesetz des Landes NRW). Bereits schon aus diesen Gründen ist Toleranz gegenüber religiösen Juden ausgeschlossen.
Der Einwand, Juden müssten auf diese Weise für die wegen der Nazi - Zeit erlittenen Verfolgungen entschädigt werden, zählt nicht. Die entschädigungslose Enteignung von Relgionsgemeinschaften ist nach rechtsstaatlichen Gesichtspunkten völlig in Ordnung - ob sie klug und sinnvoll ist, ist dabei natürlich eine vollkommen andere Frage -, weil sich praktisch alle Religionsgemeinschten / Kirchen ihr gigantisches Vermögen durch millionenfache Erpressungen ihrer Gläubigen verschafft haben, die zudem im Regelfall bereits als Kleinkinder von ihrer Religionsgemeinschaft / Kirche als Mitglieder zwangsrekrutiert wurden. Die jüdische Religionsgemeinschaft ist in dieser Hinsicht auch nicht besser oder schlechter als Christentum und Islam. Einen moralischen wie auch juristischen Entschädigungsanspruch haben völlig zu Recht nur unmittelbar betroffene Privatpersonen, die Opfer von Nazi - Verfolgungen geworden waren.

Grausame religiöse Rituale, wie etwa das Schächten von Tieren und die Beschneidung von Kleinkindern, die anders als im Islam den religiösen Juden durch Kirchengebot zwingend vorgeschrieben ist, prägen unverändert das religiöse jüdische Leben. Derartige jahrtausende alte Riten durfen nach Auskunft von Herrn Grauman und Herrn Michel Friedman und anderen jüdischen Funktionären auf keinen Fall in Frage gestellt werden - von Unrechtsbewußstein keine Spur...
Konsequenterweise dürfte man dann aber auch solche Aussagen des Talmuds nicht in Abrede stellen: Juden dürften Nichtjuden betrügen und bestehlen. Die einzige Existenzberechtigung von Nichtjuden bestehe darin, den Juden zu dienen und von jenen in die Sklaverei überführt zu werden - in diesem Punkt sehen wir deutliche Parallelen zum nationalsozialistischen Wahn mit ihrer "arischen Herrenrasse". Nebenbei ist Juden auch Sex mit Kindern ab drei Jahren erlaubt.
Als Jude gilt man, wenn man eine jüdische Mutter nachweisen kann, während die Ethnie des Vaters keine Rolle spielt. Die Begründung dafür ist recht haarsträubend: Nur die Person der Mutter des Kindes ist eindeutig identifizierbar, die des Vaters hingegen nicht. Das rassistische Element der jüdischen Religion ist noch wesentlich stärker ausgeprägt als im Christentum und Islam.
Im Judentum gibt es zwar keinen Teufel, aber der Judengott übernimmt die Aufgabe des Teufels gleich mit - sicherlich sehr praktisch. Der Judengott ist kein "lieber Gott", wie er den Christen gern verkauft wird.

Es gibt eigentlich keinen einzigen vernünftigen Grund, gegenüber der jüdischen Religion eine positive oder wenigstens tolerante Einstellung zu haben. Notwendig wäre sicherlich ein gründliche Reform der jüdischen Religion, aber dieses wäre ein internes Problem der Juden. Wir werden die religiösen Juden an ihrem Verhalten dazu messen müssen.

Zionistische Juden: Der Zionismus ist grundsätzlich kein verwerfliches Vorhaben, aber die reale Umsetzung muss kritisiert werden. Grundsätzlich hat jedes Volk ein Recht auf Existenz und auf einen eigenen Staat - aber bitte nicht auf Kosten anderer! Die Zionisten hätten sich von Anfang um eine einvernehmliche Lösung über die Gründung des Staates Israel mit den arabischen Ureinwohnern kümmern müssen, zum Beispiel durch Zahlung finanzieller Entschädigungen für deren Landverluste. Palästina ist nun einmal seit tausenden Jahren arabisches Land, und wer das Land fremder Leute haben möchte, muss eben dafür zahlen. Das wäre auf die Dauer sogar billiger gewesen als jetzt seit 65 Jahren Krieg zu führen. Wenn eine einvernehmliche Einigung nicht möglich gewesen wäre, hätte man nach alternativen Lösungsmöglichkeiten suchen müssen (siehe z. B.: Madagaskar Plan).
Durch die israelische Atomrüstung wird im Nahen Osten ein gefährlicher Kreislauf der atomaren Aufrüstung ausgelöst. Israel besitzt seit 40 Jahren eigene Atomwaffen und hätte im Bedarfsfall wohl auch Zugriff auf US - Atomwaffen. Unter diesen Vorraussetzungen ist der Wunsch der Araber nach eigenen Atombomben natürlich verständlich. Ein möglicher Atomkrieg wäre nicht regional begrenzbar, sondern würde auch zwangsläufig (zumindest) Europa in Mitleidenschaft ziehen. Soweit darf unsere Toleranz nicht gehen! Wir dürfen den religiösen Fanatikern jeglicher Couleur nicht erlauben, die Welt in solch ein Unheil zu führen!
Aus den genannten Gründen muss Israel die Alleinschuld am Nahostkonflikt zugeschrieben werden. Doch Konsequenzen hat Israel deswegen nicht zu fürchten, denn die USA und die europäischen Staaten - allen voran die Bundesrepublik - stehen nach wie vor hinter Israel und unterstützen passiv und aktiv Israels Aggressionspolitik.
Diese intellektuell redlich begründbare Kritik fördert natürlich schon rein zwangsläufig eine neue Judenfeindlichkeit in der Normalbevölkerung. Da werden die ständigen Beteuerungen unserer Obrigkeit, gegen Judenfeindlichkeit zu sein, und das vermehrte Aufstellen weiterer "Holocauste" - Denkmale eher zur Farce.


Wie könnte eine Lösung des Problems aussehen?

Eine Lösung des Problems scheint eine Spagatwanderung zu sein, denn eine vollständige Abschaffung der Judenfeindlichkeit wäre kein konstruktiver Ansatz. Es würde jedoch völlig ausreichen, eine neutrale Einstellung gegenüber religiösen Juden und Israel einzunehmen.

In der Praxis würde das bedeuten: Die Einstellung der staatlichen Finanzierung von Synagogenbauten und der jüdischen Gemeinden. Abschaffung der sonstigen Privilegien (Feiertagsschutz etc.). Auch der jüdischen Religionsgemeinschaft muss die steuerrechtliche Gemeinnützigkeit und der Status einer Organisation des öffentlichen Rechts entzogen werden. Einstellung der Unterstützung Israels, vor allen Dingen keine Waffenlieferungen mehr an dieses Regime! Einstellung der Entschädigungszahlungen an jüdische Organisationen wegen erlittener Enteignungen während der Nazi - Zeit. Die Zahlungen an geschädigte Privatpersonen sollten mit deren Tode auslaufen, keine Zahlungen mehr an ihre Hinterbliebenen.
Ferner wäre eine Versachlichung der Diskussion über die Nazi - Zeit erforderlich sowie eine unbefangene Auseinandersetzung mit heutigen Politik Israels. ...und zwar ausdrücklich auch dann, wenn durch die Forschung auch unangenehme Punkte offen gelegt werden sollten. Die seriöse Aufarbeitung sowohl der Geschichte als auch der Gegenwart ist notwendig für das Finden konstruktiver Lösungen für die Zukunft. Darauf kommt es schließlich an, das ständige Jammern über die Fehler der Vergangenheit ist nicht konstruktiv.
Die Ausübung der jüdischen Religion innerhalb der Grenzen der Religionsfreiheit muss sebstverständlich weiterhin toleriert werden. Mehr als Toleranz darf jedoch keine Religion erwarten.

Diese Maßnahmen würden voll und ganz rechtsstaatlichen Geboten entsprechen und dem Basis - Antisemitismus unserer Normalbevölkerung seine bis jetzt legitime Grundlage nehmen. Andererseits hätten die religiösen und zionistischen Juden immer noch (nach ihrer Auffassung) berechtigten Anlass zum Lamento, das für sie ja existentiell notwendig ist.

Warum? Warum sollten sich Juden beklagen, wenn sie nicht mehr von allen gehaßt werden? Offensichtlich wollen Juden mehr als das, sie wollen geliebt werden. Wer sich nicht darüber freut, dass sein neuer Nachbar Jude ist, steht schon in Verdacht Antisemit zu sein. Aber keine Angst, niemand muss jetzt judenfeindlich werden, um das Judentum zu erretten, es reicht völlig aus eine neutrale Einstellung gegenüber Juden einzunehmen.

Die Lösung der Probleme wäre also gar nicht so schwierig, aber es fehlt dazu die Einsicht und der politische Wille aller Beteiligten.