Schmerzensgeld- und Schadensersatzforderungen für religiös verfolgte Menschen


Bei den Schmerzensgeld- und Schadensersatzforderungen handelt es sich keineswegs um Bagatellbeträge.
Die Forderungen können sich in extremen Fällen durchaus im siebenstelligen Bereich
bewegen.

Wir kommen nun zu dem heikelsten Thema dieser Homepage. "Wen betrifft so etwas schon?", könnten Sie jetzt denken. Religiöse Verfolgung gibt es in unserem Lande nicht. Wirklich?
In erster Linie rede ich hier nicht von Erwachsenen, die sich ja in den meisten Fällen wehren können. Fast alle Menschen kommen zum ersten mal in ihrer Kindheit mit der Religion in Kontakt, und diese Eindrücke sind nicht immer positiv...

Denken Sie bitte einmal in aller Ruhe an Ihre eigene Kindheit zurück und beantworten Sie für sich diese Fragen:


Wurden Sie als Kind von Ihrem Religionslehrer geschlagen?

Mußten Sie als Kind in die Kirche gehen?

Wurden Sie als Kind getauft?

Mußten Sie als Kind beten?

Wurden Sie von Ihren Eltern bestraft, wenn Sie als Kind nicht beten wollten, nicht in die Kirche oder zum Religionsunterricht gehen wollten?

Mußten Sie als Kind Teile Ihres Taschengeldes für kirchliche Zwecke spenden?

Mußten Sie als Kind am Religionsunterricht teilnehmen?

Haben Ihnen Verwandte oder Bekannte Geschenke versprochen, damit Sie zur Konfirmation bzw. Kommunion gingen?

Besuchten Sie als Kind eine Bekenntnisschule und wurden Sie dort diskriminiert?

Wurden sie als Kind beschnitten?

Wurden Sie als Kind im Glauben an den Teufel erzogen?

Hat man Ihnen als Kind erzählt, daß Jesus sein Leben für Sie geopfert haben soll?

 

Wenn Sie auch nur eine einzige dieser Fragen mit "ja" beantworten könnten, dann haben Sie nach § 847 BGB Anspruch auf Schmerzensgeld bzw. Schadensersatz. Sie können diese Ansprüche zzgl. Zinsengegenüber Ihrer ehemaligen Kirchengemeinde geltend machen.

Werden solche Forderungen eines Tages hundertausendfach erhoben, können sie nicht mehr von Politikern und Juristen ignoriert werden.

Nur dann werden die Kirchen umdenken und in Zukunft wenigstens hilflose Kinder in Frieden lassen.

 

Meine detaillierte Begründung für meine Schadensersatz und Schmerzensgeldforderunen.

Joachim Koßmann
freiberuflicher Journalist
Vinckestr. 49
44623 Herne
www.jkxxl.com
www.proliberal.com

 

 

 

Begründung:

Ich, Joachim Koßmann, wurde am 26. 6. 1955 in Wanne - Eickel geboren und am 10. Juli 1955 im Alter von nur zwei Wochen in der katholischen Pfarrkirche St. Marien, Wanne – Eickel, jetzt Herne, Herzogstr. zwangsweise getauft und gegen meinen Willen zum Mitglied der römisch kath. Kirche erklärt.

Nach dem Grundgesetz entscheiden zunächst die Eltern über die Religionszugehörigkeit ihrer Kinder. Es war jedoch nicht die freie Willensentscheidung meines Vaters, Herrmann Koßmann, oder meiner Mutter, Ilse Koßmann geb. Pette, mich taufen zu lassen. Die beiden mussten anlässlich ihrer kirchlichen Trauung am 15. 8. 1954 in der kath. Pfarrkirche Corvey in Höxter das Versprechen abgeben, ihre künftigen Kinder im Sinne der kath. Kirche Religion zu erziehen und taufen zu lassen. Für diese Angaben kann ich Ihnen selbstverständlich beweiskräftige Dokumente im Original vorlegen, allerdings gehe ich davon aus, dass diese Dinge von der kath. St. Marien Kirchengemeinde ohnehin nicht in Abrede gestellt werden.   

Wenn meine Taufe die freie Willensentscheidung meines Vaters gewesen wäre, hätte er mich auch dazu zwingen müssen, der CDU beizutreten, wo er ebenfalls Mitglied war. Davon war jedoch nie die Rede. Sicherlich räume ich ein Mitverschulden meines Vaters ein – die Mutter hatte bei diesen Dingen ohnehin nichts zu sagen -, denn mein Vater hätte sich der Vorschrift, seine Kinder taufen zu lassen, wenigstens theoretisch entziehen können. Bei der Höhe meiner Forderungen gegen die Kirchengemeinde St. Marien habe ich diesen Punkt selbstverständlich zu Gunsten der Gemeinde berücksichtigt.

Im kath. Kindergarten der besagten Kirchengemeinde St. Marien wurde ich misshandelt, Prügelstrafe war an der Tagesordnung. Einmal wurde ich allein im dunklen Keller eingesperrt, weil ich ein mit Käse belegtes Brötchen ausgespuckt hatte. (Ich mag keinen Käse, und die Mutter hatte mir das Brötchen versehentlich eingepackt). Zeugenaussagen, die diese Angabe bestätigen, kann ich erbringen.

In der kath. Volksschule St. Marien in der Herzogstr., die ich ab 1961 besuchte, war ebenfalls die Prügelstrafe an der Tagesordnung. Meine Mitschüler wurden allerdings noch erheblich öfter als ich Opfer der Gewaltausbrüche der Lehrerschaft. Noch im späteren Jungengymnasium Wanne – Eickel, heute Gymnasium Eickel, welches ich ab 1965 besuchte, wurde ich von ihrem damaligen Vikar Hoffmann geschlagen.   

Ferner wurde ich dazu gezwungen, in der St. Marien Volksschule täglich zu beten. Der Schulgottesdienst am Donnerstag war zwar offiziell „freiwillig“, wer jedoch nicht teilnahm musste die doppelten Hausarbeiten erledigen. In einem Monat des Jahres gab es zudem noch zusätzliche „Rosenkranzandachten“. Außerdem erkundigten sich die Lehrer, ob wir an dem obligatorischen sonntäglichen Kindergottesdienst teilgenommen hatten. Es gab Sanktionen wegen des Fernbleibens. Später wurden wir dazu genötigt, in der Kirche in regelmäßigen Abständen unsere „Sünden“ zu beichten und bekamen dafür eine entsprechende Busse auferlegt. Der zwangsweise Besuch des Religionsunterrichtes, ihrer Gottesdienste und das Beten erforderten auch einen erheblichen Zeitaufwand für mich, welcher mir materiell entschädigt werden muss.

Des weiteren wurden wir auch im Glauben an den Teufel und die Hölle erzogen. Bei „Fehlverhalten“ wurden uns nach dem Tode „Höllenqualen“ und die „ewige Verdammnis“ angedroht, was in mir erhebliche religiöse Ängste erzeugte. Für ein Wohlverhalten wurde uns hingegen ein „ewiges Leben“ und „Einkehr ins Paradies“ in Aussicht gestellt. Solche falschen Werbeversprechen  erfüllen den Tatbestand des unlauteren Wettbewerbs, vor allem, wenn sie gegenüber noch unerfahrenen Kindern abgegeben werden. Als Nachweis kann ich noch entsprechende Ausführungen aus meinen alten Religionsheften vorlegen. Die grausame christliche Religion erzeugte bei mir damals erhebliche Ängste und hat mir meine ansonsten glückliche Kindheit verdorben. Daneben war die Religion auch eine wesentliche Ursache für ständige familiäre Konflikte, u. a. auch die Enterbung meines Vaters durch seine Mutter, weil er eine evangelische Frau geheiratet hatte. Dafür verlange ich materielle Entschädigung.

Ferner wurde ich dazu angehalten, „freiwillig“ Teile meines Taschengeldes für religiöse und vermeintlich wohltätige Zwecke zu spenden, wodurch mir ein Vermögensschaden entstand, der für damalige Verhältnisse durchaus spürbar war.

Am 14. 11. 1980 hatte ich formell einen Austritt aus der röm. kath. Kirche erklärt, eine entsprechende Bescheinigung des Amtsgerichts Herne Wanne liegt mir vor. Nach Ihrem Kirchenrecht führte dieser „Austritt“ jedoch nur zu meiner Exkommunikation, beendete aber meine Kirchenmitgliedschaft nicht. Damit liegt auch für entscheidungsfähige Erwachsene eine Zwangsmitgliedschaft in Ihrer Kirche vor. Auf diese Weise werden auch in erheblicher Weise das Recht eines erwachsenen Menschen auf religiöse Selbstbestimmung und  somit die Menschenrechte verletzt.

Als Widergutmachung verlange ich nun von der röm. kath. Kirche, in meinem Fall vertretend durch die kath. St. Marien Kirchengemeinde Herzogstr., Herne die Annulierung (= rückwirkende Aufhebung von Anfang an) meiner am 10. 7. 1955 vollzogenen Kindertaufe sowie die Zahlung eines Schmerzenzgeldes bzw. materillen Schadensersatz in Höhe von gesamt 3 Millionen EUR pauschal (in Worten: drei).
 

Joachim Koßmann

 

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