Was macht die Kirche mit unserem Geld?

Prunkvolle, große Kirchen zieren selbst das ärmste Dorf. In Großstädten finden wir häufig Kirchen, die nur einen Steinwurf weit voneinander entfernt sind. Katholische und evangelische Kirchengemeinden benutzen fast nie gemeinsam Immobilien, wodurch sicherlich viel Geld gespart werden könnte. Daneben gibt es noch viele Pfarr- und Gemeindehäuser. Die Unterhaltskosten verschlingen Milliarden...

Ein Pfarrer verdient gut 4.000 € im Monat, das Gehalt eines Bischofs liegt bei 6.000 € im Monat. Jeder andere Arbeitnehmer müßte für dieses Geld hart arbeiten. Hingegen gibt es in den Niederlanden häufig "ehrenamtlich" tätige Pfarrer, und in Frankreich "leben" viele Pfarrer von der Sozialhilfe...

Berücksichtigt man, daß selbst kleine Kirchen gut 200 Personen fassen, daß an jedem Sonntagvormittag drei Gottesdienste stattfinden können, und daß ohnehin höchstens 2 % der Bevölkerung die Messe besuchen, würde jede Kirche für etwa 30.000 Menschen ausreichen. Doch zumindest in unserer Region liegt die Kirchendichte bei 4.000 Einwohnern pro Kirche.

Das bedeutet: Gut 90 % der Kirchen sind überflüssig!

...aber wir sollten Bilder für sich sprechen lassen. Ich biete Ihnen nun als Beispiel für die Verschwendungsucht der Kirche eine kleine Dokumentation über die Kirchen meiner Heimatstadt Herne Wanne - Eickel und ihrer Nachbarstädte an. Bitte klicken Sie auf die Stadt Ihrer Wahl:


Die zahlreichen prächtigen Bilder beeindrucken.

Haben Sie immer noch Zweifel, daß die Kirche sinnlos unser Geld verschwendet?

Natürlich gibt es auch viele soziale Einrichtungen, die sich in kirchlicher Trägerschaft befinden, was jedoch nicht bedeutet, daß solche Institutionen auch von den Kirchen finanziert werden:

Krankenhäuser:
100 %
fremdfinanziert!

Krankenhäuser sind ein gutes Geschäft für die Kirchen, denn die Kirche gibt für sie keinen Cent aus. Krankenhäuser, die sich in kirchlicher Trägerschaft befinden, werden ausschließlich fremdfinanziert durch die gesetzlichen und privaten Krankenkassen sowie durch staatliche Subventionen. Dafür wird das Personal im Sinne der Kirche bevormundet, zudem werden noch Krankenhauspfarrer und Krankenhauskapellen unterhalten.

Kindergärten:
80 %
fremdfinanziert!

Die Kosten für Kindergärten werden von der Kirche in der Größenordnung von 20 % übernommen. Der Rest entfällt auf Elternbeiträge und staatliche Zuschüsse. Im Kindergartenbereich ist die Kirche relativ großzügig, um die Kinder in ihrem Sinne religiös indoktrinieren zu können. In der Regel werden nur getaufte Kinder aufgenommen.
Aus dem Gemeindebrief St. Bonifaitius, Herne, 2000: "Religionspädagogische Unterstützung bekommen wir von Frau ..., die die Kinder regelmäßig im Kindergarten besucht und religiöse Themen mit ihnen bespricht."

Altenheime:
90 %
fremdfinanziert!

Altenheime, die sich unter kirchlicher Trägerschaft befinden, werden mit maximal 10 % aus Kirchenmitteln unterhalten.

Schulen:
90 %
fremdfinanziert!

Kirchliche Schulen sind bei den Eltern durchaus beliebt, weil dort der Ausländeranteil geringer ist. Es werden nur getaufte Kinder aufgenommen, und auf die religiöse Indoktrination der Kinder wird sehr viel Wert gelegt. Die Teilnahme am Religionsunterricht und am sonntäglichen Kirchgang ist obligatorisch.

Copyright 2001 by Caritas,

Reproduktion mit freundlicher Genehmigung der Caritas

...geht es jedoch um die Finanzierung sozialer Projekte, wird die Bevölkerung um Spenden angebettelt.

CARITAS UND DIAKONIE WERDEN ZU 98,6 % FREMDFINANZIERT!!!

FAZIT:

92 % der kirchlichen Ausgaben für Seelsorge
und Religions - Verkündigung!

8 % der kirchlichen Ausgaben für soziale Zwecke!

SOZIALE EINRICHTUNGEN GEHÖREN IN DIE HÄNDE NICHTKIRCHLICHER TRÄGER! SO KÖNNEN MILLIARDEN GESPART WERDEN!



Jede kapitalistische Firma, die Steuern zahlt, tut mehr für soziale Zwecke als die Kirche!

Die Qualität der kirchlichen Dienstleistungen möge jeder für sich beurteilen. Trotz der enormen Ausgaben für die Seelsorge, gibt es viele Gläubige, die ein mangelndes Engagement der Kirche in diesem Bereich kritisieren. Dabei gibt es sicherlich sehr starke Unterschiede zwischen den einzelnen Pfarreien. Nun gut, es liegt sicherlich auch an einem selbst, ob man das Angebot annehmen will oder nicht. Faktum ist aber, daß die Kirche heute nur noch für sehr wenige Menschen attraktiv ist.

 

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Eine Hochzeit in weiß -

- immer noch ein kitschiger Traum vieler junger Mädchen.

 

Aber soll man deswegen ein Leben lang Kirchensteuern bezahlen?

 

Eine christliche Beerdigung ist immer noch für viele Menschen sehr wichtig - dann kommt der Pfarrer, der sich zu Lebzeiten nie für seine Schäfchen interessiert hat.

Die Heuchelei macht selbst vor dem Tode nicht halt - soll man dafür ein Leben lang Kirchensteuern zahlen?

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