Gästebuch (alte Eintragungen)
 
 

55
Ralf Steiner, Vlotho

Mein lieber Herr Koßmann,
Sie wären mit Ihrem Talent, eine kritische Diskussion mit Lügen und gezielter Hetze zu verknüpfen, vor 70 Jahren glatt Reichspropagandaminister geworden.
Die Parallelen zur Judenhetze damals geben Ihnen bei Ihrer Kirchenhetze nicht zu denken?
Armer Mensch. Sie tun mir leid (auch manch andere Wirrköpfe, denen Ihr Gästebuch ein Forum bietet).
Es grüßt Sie, Ralf Steiner Vlotho

Wenn Sie der Auffassung sind, daß Details nicht wahrheitsgemäß sind, dann äußern Sie sich bitte konkret. Eine pauschale Kritik nutzt niemanden. Hätten sich mehr Menschen mit dem Wirken der christlichen Kirchen auseinadergesetzt, hätte es niemals Auschwitz gegeben. An diesen Fakten kommt niemand vorbei.

 

54
Frau Martine Unterleitners Antwort

Vielen Dank für Ihre Meinung, das weiß ich zu schätzen. (Zu Ihrer ersten Frage: Rhapaël ist der Autor eines Beitrages in Ihrem Gästebuch).
Sie reden von Sühne, Vergeltung kann aber nur kurzfristig Genugtuung verschaffen. Wer traumatisierendes erlebt hat, wird davon sein Leben lang seelische Narben tragen. Da hilft nur eins: an sich selbst zu arbeiten. Oft geht es nur mit Hilfe eines Psychotherapeuten oder einer Selbsthilfegruppe.
Bleiben wir mal bei meinem leicht nachvollziehbaren Beispiel, daß Sie von einem Mann vergewaltigt worden sind. Warum muß er bestraft werden? Um Ihnen Genugtuung zu verschaffen - aber das ist nur ein Aspekt! Der Mann soll durch die Strafe belehrt werden, ein solches Verhalten künftig zu unterlassen. Andere potentielle Vergewaltiger sollen durch die Bestrafung abgeschreckt werden. Es ginge nicht nur um Sie selbst als Opfer! Es geht um das Rechtsbewußtsein der Bevölkerung!

Wenn Sie sich der Entmachtung der Kirche verschrieben haben, verschwenden Sie Ihre Energie. Es wäre sinnvoller, sich für Menschenrechtsorganisationen einzusetzen, die gegen die Unterdrückung der Menschen durch die Religion kämpfen. Wir haben immerhin in Deutschland eine bestimmte Freiheit, um die uns andere Menschen beneiden würden, die z. B. im Gottesstaat Iran leben.
Sie widersprechen sich selbst. Es ist kein hoffnungsloses Unterfangen, die Kirchen zu entmachten, die Freidenkerbewegungen haben bereits gute Erfolge erzielt. Für den Normalbürger ist die Kirche schon lange keine Authoritätsperson mehr. Die Kirchen kämpfen für ihr Überleben. Wer Fortschritt will, darf sich nicht an Negativen orientieren. (Iran)

Wenn Sie von Zwang reden, kann ich Ihnen nicht folgen. UNSERE Eltern haben uns taufen lassen. Ich wüßte nicht, daß die Kirche sie dazu gezwungen hätte.
Doch! Eltern sind nach Kirchengebot dazu verpflichtet, ihre Kinder religiös zu erziehen und taufen zu lassen.

Und wir haben später die Gelegenheit erhalten, durch die erste Kommunion und die Firmung, uns noch einmal zum Christentum zu bekennen.
In wie weit geschieht das freiwillig? Viele Kinder machen es nur wegen der Geschenke.

Man darf Kritik üben, aber man muß fair bleiben. Eine Frage habe ich noch: Inwieweit soll ich verstehen, daß die Kirche den Austritt nicht anerkennt?
Das ist ein Fakt des Kirchenrechtes. Nach dem Kirchenrecht gibt es weder einen Kirchenaustritt noch einen Kirchenausschluß für einmal getaufte Menschen. Der nach staatlichem Recht vollzogene Kirchenaustritt wird von der Kirche nicht anerkannt. Wenn ich also z. B. nach Österreich umsiedeln wollte, müßte ich dort noch einmal (nach staatlichem Recht) aus der Kirche austreten, um nicht kirchensteuerpflichtig zu werden.
Wichtig: Eine Exkommunikation ist kein Kirchenausschluß!

 

53
Frau Martine Unterleitner aus Raubling (Oberbayern)

Raphaël schreibt (meine Frage: Wer ist das?), es sei schockiert von Ihrer Homepage. Wie kann sich so viel Wut und Haß gegen die Kirche angesammelt haben? Es ist zumindest den Eindruck, den viele Beiträge hier vermitteln. Ich bin Anfang Februar aus der Kirche ausgetreten, nachdem ich ohnehin fast 20 Jahre Kirchensteueuern bezahlt habe. Ich habe mich innerlich immer mehr von der Kirche entfernt. Ich bin in Frankreich, in einem Vorort von Paris aufgewachsen. Unsere Pfarrer und Priester waren aufgeschlossen und haben immer versucht, die Leute zusammenzubringen, egal ob sie katholisch waren oder nicht. Ich habe die Kirche als eine Gemeinde erlebt, die von Solidarität und Gemeinschaftssinn geprägt war, nicht als Bedrohung meiner Freiheit und Existenz!
Frau Unterleitner, dank für Ihren Beitrag, aber wir sind hier nun einmal nicht in Frankreich, sondern in der Bundesrepublik, Österreich oder in der Schweiz. Ich wünschte mir "französische Verhältnisse" für ganz Europa! In Frankreich sind seit der Revolution Staat und Kirche streng getrennt, insbesondere gibt ´s keine Kirchensteuern oder andere Formen der staatlichen Kirchenfinanzierung. Der Klerus arbeitet dort an der Basis engagierter und damit glaubwürdiger, schon allein deshalb, weil sich die Kirche sonst nicht erhalten kann. Die positiven Erfahrungen, die Sie in Ihrer Jugend mit der Kirche in Frankreich gemacht hatten, sollten sicherlich Anlaß zum Nachdenken für die deutschen Kirchen sein, was Sie ja jetzt auch selbst ausführen:

Leider kann ich mit der eher konservativen Kirche hier in Bayern nicht viel anfangen, aber auch hier gibt es Pfarrer und Christen, die versuchen etwas zu bewegen, was sicherlich nicht leicht ist. Mir kommt es vor, als hätten Sie und alle, die in dieser Homepage so vehement über die Kirche schimpfen, ein großes Problem und versuchten, sich zu rechtfertigen. Als hätten Sie und Ihre Gleichgesinnten die Trennung von der Religion nie richtig überwunden. Warum wollen Sie nur die negativen Seiten der Kirche sehen? Es ist wie bei einer Scheidung. Man kann sich trennen, ohne deswegen Feinde zu werden.
Natürlich gibt es auch in der Kirche, Personen, die etwas Positives bewirken wollen. So waren auch mit Sicherheit nicht alle Nazis Antisemiten und sind mit Begeisterung in den Krieg gezogen. Es kommt nur darauf an, wer sich in einer Organisation durchsetzen kann. Solange die Kirchen vom Staat ernährt werden, haben reformerische Kräfte keine Chance.
Nehmen wir einmal an, Sie werden vergewaltigt. Dann würden Sie doch sicherlich wollen, daß der Täter dafür bestraft wird, damit Sie eine innere Genugtuung erhalten und das Erlebte bewältigen können. Durch die Ängste des Teufelsglauben und die falschen Schuldgefühle für den angeblichen Opfertod Jesu, der auch für mich sein Leben gegeben haben soll, hat mir die Kirche meine gesamte ansonsten glückliche Kindheit verdorben. Diese Angelegenheit darf nicht ungesühnt bleiben!
Sie reden von einer Ehescheidung. Hat Sie jemand gezwungen, Ihren Mann zu heiraten? Wahrscheinlich nicht. Sie, ich und die allermeisten von uns wurden aber gegen unseren Willen von der Kirche dazu gezwungen, Christen zu werden durch die Kindstaufe. Ist ein Kirchenaustritt überhaupt eine Trennung von der Kirche? DIE KIRCHE ERKENNT DEN AUSTRITT ÜBERHAUPT NICHT AN, sie will weiterhin, daß wir auch gegen unseren eigenen Willen Kirchenmitglieder bleiben! Unter solchen Bedingungen ist kein Friede möglich!

52
Frau ... (Name und Anschrift sind mir bekannt)

Sehr geehrter Herr Koßmann, gut daß es Ihre initiative gibt. Ich bin mittlerweile der Meinung, alle Leute sollten aus den Kirchen austreten. Ich selbst bin mit 18 Jahren aus der kath. Kirche ausgetreten. Dies war mein erster Akt als Volljährige.
Aber ich finde, es sollte nicht des Geldes wegen ausgetreten werden, sondern einzig und allein aus ethischen Gründen. Die Kirchen (ganz besonders die kath.) sind mafiaähnliche Gebilde (z. B. Opus Dei), in denen sich braunes Gedankengut manifestiert hat. Darin liegt die Gefahr! Und wenn sich zum gefährlichen Gedankengut auch noch Massen von Geldern ansammeln, wird es extrem gefährlich!
Ich hatte zwischenzeitlich überlegt - aus Glaubensgründen - wieder einzutreten. Dieser Wiedereintritt wurde mir jedoch so schwer gemacht und an zig Bedingungen (Bußfahrt etc.) geknüpft, daß ich nach 10 Monaten wieder davon abgekommen bin.
Es wurde merkwürdigerweise nicht mein Glaube als Grundlage für den Wiedereintritt gesehen, sondern es galten immer noch die Gründe des ursprünglichen Austritts. Die Gründe meines Austritts waren Frauenfeindlichkeit, Homofeindlichkeit, Menschenverachtung der kath. Kirche.
Besten Dank und herzliche Grüße
Besten Dank für Ihren Beitrag. Vielleicht können Sie künftig nur noch deshalb Christin bleiben, gerade weil Sie der Kirche den Rücken gekehrt haben. Auch ich bin als Atheist nicht "wegen des Geldes" ausgetreten, denn im Jahre 1980 war ich noch lange nicht steuerpflichtig. Jedoch würde ich niemanden kritisieren, der nur dieses Argument nennt. Die Normalbevölkerung hat zu Religion und Kirche nun einmal keine Beziehung und ist uninteressiert an diesem Thema, und weshalb soll man unnütz Geld ausgeben?
Das Problem der Kirche besteht darin, daß es keine innerkirchliche demokratische Kontrolle der weltlichen kirchlichen Machthaber gibt. Echte Christen, so wie Sie es sind, könnten sonst eine gute Stütze für den Erhalt und die Glaubwürdigkeit der Kirchen sein. Doch die Kirchen verspielen diese Chance...

 

51
Dr. Erik Heckert

Hallo Joachim, Hallo Rest der Welt!
Erst mal zu meiner Person: Ich bin schon vor einigen Jahren aus der Kirche ausgetreten und zwar direkt nach Beendigung meines Studiums, als ich zum ersten mal Kirchensteuern bezahlen mußte. Nun könnte man denke, daß ich mir den Austritt leicht gemacht habe und nur "geldgeil" war. Das stimmt nicht. Ich bin als Kind und auch als Jugendlicher regelmäßig in den Gottesdienst meiner Gemeinde gegangen. Mit der Zeit ist mir nur klar geworden, daß dort keine Weisheit oder Wahrheit zu finden war, sondern nur einfältige Phrasendrescherei in einer mir unzugänglichen Sprechart. Ein höchst aggressiver und autokratischer Pfarrer hat mir während meiner Konfirmationszeit endgültig den heiligen Geist ausgetrieben. Ein solches Individuum kann keinen Gott vertreten. Im Gegenteil, die Finanzierung dieses Tyrannen durch Steuergelder empfand ich als Frechheit.
So war mein Kirchenaustritt eine logische Konsequenz, die ich aber erst zog, als mein Geldbeutel nach mir rief. Profan und weltlich, aber vielleicht typisch.
Ich meine, man sollte der Kirche als Organisation entspannt gegenüberstehen. Jede kirchliche Organisation stellt für mich einen Anachronismus dar, der sich zudem selbst entlarvt. Die Kirche wird heute getragen von einer tumpen, schweigenden Mehrheit, die sich durch reaktionäre Auswüchse, wie sie z. B. der Papst in munterer Regelmäßigkeit produziert, wahrscheinlich noch bestätigt fühlt. Mir jedenfalls wird schlecht, wenn ein Machtapparat wie die katholische Kirche sexuelle und rassische Minderheiten diffamiert ohne Rücksicht auf Verluste.
Mein Fazit: Pflanzt den Leuten Verstand in die Schädel, dann erledigen sich die Religionen dieser Welt von selbst!
Gewiß, es bleibt noch viel zu tun, aber wir sind auf dem richtigen Wege...

 

50
Roswitha:

Mein Wunsch is, aus der Kirche auszutreten. Ein Problem ist, ich arbeite an einem katholischen Krankenhaus.
Sie haben den richtigen Schritt getan, sich mit Ihrem Problem an die Öffentlichkeit zu wenden. Solange wir die Politiker und Juristen (noch) nicht auf unserer Seite haben, muß diese Basisarbeit geleistet werden. ... Erkundigen Sie sich - möglichst diskret - wie solche Fälle von Kirchenaustritt. Natürlich können Sie deswegen nicht riskieren, Ihren Arbeitsplatz zu verlieren.

 

49
Ernst Reitzer
aus Schaumburg Lippe:
Eines muß doch hier mal gesagt werden:
Die allgemeine "Menschlichkeit" ist doch so alt, wie es die Menschheit gibt. Das Gefasele von Nächstenliebe usw. haben nicht die Christen erfunden, das existiert schon immer. Auch die Toleranzheuchelei, wenn es z. B. um Homosexuelle oder Ausländer geht - dabei geht es der Kirche doch nur um ihre Klientel.
Mensch sein ist größer als Christ sein und die Menschlichkeit umfaßt weit mehr als die sogenannte Christlichkeit.
Guten Tag
Dank für Ihren Beitrag. Die Kirche hat in der Tat ein großes Glaubwürdigkeitsproblem - vielleicht auch deshalb, weil es ihr (finanziell) zu gut geht.

 

48
Giordano Bruno
aus Bochum:
Es ist nicht verwerflich, aus finanziellen Gründen aus der Kirche auszutreten. Für die Kirchen ist es auch nicht verwerflich, überall, auch beim Staat, um Geld zu betteln (...non olet) (Anm.: Geld stinkt nicht). Ich habe noch nie Kirchensteuern gezahlt, und trotzdem werden von meinen Steuergeldern kirchliche Schulen und Kindergärten finanziert. Das heißt, ich zahle dafür, daß Kinder christlich indoktriniert werden. Wer bezahlt die Bischöfe? Oder die Religionslehrer in "Gemeinschaftsschulen"? Die bürgerlichen und aufklärerischen Revolutionen des 19. Jahrhunderts sind offensichtlich an Deutschland spurlos vorbeigegangen. Trennun von Staat und Religion hat es hier noch nie gegeben. Es gibt andere Länder, die sind schon weiter mit ihren bürgerlichen und demokratischen Rechten.
By the way: So mancher Christ hat hier den Betreiber der Website gefragt, womit er seinen Lebensunterhalt bestreite. Mal abgesehen davon, daß das niemanden was angeht, außer er verdient sich seine Brötchen verbrecherisch, zeugt das mal wieder von wahrer christlicher Denkungsart: wer unten ist, hat Anrecht auf Barmherzigkeit, aber kein Recht, schon gar kein Recht, sein Maul aufzureißen.

 

47
Alfred Paul
aus Essen www.apache-web.de
Diese informativen Seiten sind seit langem überfällig, und müßten jedem Steuerzahler bekannt gemacht werden. Es ist vollkommen richtig, daß diese Kirchensteuern zum größten Teil verschwendet werden. Darum bin ich 1982 aus der Kirche ausgetreten.

 

46
Godehard Pötter
aus Recklinghausen:
Es gibt bessere Gründe, warum sich Gemeindemitglieder für einen Kirchenaustritt entscheiden könnten. Zum Beispiel, wenn sie mit der kirchlichen Lehre nicht einverstanden sind, oder wenn sie nicht mehr glauben.
Die Gründe auf Ihrer Website klingen aber nach einem persönlichen Grabenkrieg zwischen Ihnen und der Kirche, von der Sie sich persönlich schwer enttäuscht fühlen. Die vielen suggestiven Formulierungen machen deutlich, daß Sie "Stimmung" machen wollen, um sich für irgendwas zu revanchieren, was Sie wohl der Kirche zuschreiben.
Hören Sie auf damit, die kritische Auseinandersetzung der Gläubigen mit der Amtskirche für Ihren Privatkrieg zu mißbrauchen! Wenn Ihnen Unrecht geschehen ist, dann nennen Sie es beim Namen. Aber instrumentalisieren Sie nicht andere Menschen nicht für Ihre eigene Verletzlichkeit.
Es geht hier sicherlich nicht um Privatkriege, die Angelegenheit betrfft jeden und ist Sache des öffentlichen Interesses. Diese Website richtet sich an den Durchschnittsbürger, der sich für Religion und Kirche praktisch nicht interessiert. Aber Geld ist nun mal für jeden von uns wichtig und ein Anlaß für jeden, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen.

 

45
Paul Ebner
aus Göttingen:
Lieber Vorredner (blieb anonym, deshalb Aussage gelöscht)
laut Ihrer Aussage sind Sie ein Christenfreund, was ich durchaus dulde bzw. toleriere. Aber Ihre Aussage, das selbstverdientes Brot noch einmal so gut schmeckt, erscheint mir doch ein wenig engstirnig gedacht. Der Verfasser dieser Website hat sich sein "Brot" sehr wohl schon verdient, nämlich mit der journalistischen Arbeit, die er für uns Atheisten leistet. Außerdem warum so demütig? Wir arbeiten doch nicht nur für Brot, sondern für Wein, Sportwagen, den teuren selbstverdienten Urlaub in der Südsee usw.. Aber das verstehen Leute wie Sie ja nicht, Sie beten lieber einen Gott an (lächerlich).
Herr Ebner, es gibt Menschen, denen ich mit meinem Veröffentlichungen ungemein auf die Nerven gehe. Jene versuchen mit persönlichen Diffamierungen zu kontern, weil sie den Sachaussagen nichts entgegenzusetzen haben.

 

44
Amberball:

Zur Frage des Herrn Koßmann: "Was hat die Kirche mit "Gott" zu tun, und was hat "Gott" mit der Kirche zu schaffen."
Die Antwort lautet:
Confessio Augustana, Artikel 7:
Von der Kirche
Es wird auch gelehrt, daß allezeit eine heilige, christliche Kirche sein und bleiben muß, die die Versammlung aller Gläubigen ist, bei denen das Evangelium rein gepredigt und die heiligen Sakramente laut dem Evangelium gereicht werden. Denn das genügt zuw wahren Einheit der christlichen Kirche, daß das Evangelium einträchtig im reinen vErständnis gepredigt und die Sakramente dem göttlichen Wort gemäß gereicht werden:
Und es ist nicht zur wahren Einheit der christlichen Kirche nötig, daß überall die gleichen, von den Menschen eingesetzten Zeremonien eingehalten werden, wie Paulus sagt: " Ein Leib und ein Geist, wie ihr berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe." (Eph4,4-5)

 

43
Jens Klausen
aus Bochum:
Lieber D. Ha. (Eintrag des D. Ha gelöscht, da anonym)
Warum wollen Sie der Institution Kirche ihr sicherlich sauer verdientes Geld schenken? Sie können doch auch ohne Geld an Ihren Gott glauben bzw. die Kirchen weiterhin besuchen, denn niemand hat das Recht, von Ihnen Geld für den Eintritt in eine Kirche zu verlangen. Außerdem sind die Kirchen eigentlich nicht auf Ihr Geld angewiesen, wie man in dieser Website lesen kann. Also, warum Perlen vor die Säue schmeißen?

 

42
Bernd Küchler
aus Braunschweig:
Vielleicht könnten die Kirchen ja ihre große Schuld (z. B. "Hexen" - Verbrennungen, Unterdrückung und Vernichtung von Urvölkern usw.) ein wenig mildern, indem sie z. B. von den Immobilien- und Aktienvermögen, auf die sie Zugriff haben, einen großen Teil der öffentlichen Hand zur Verfügung zu stellen. Schließlich wurde dieses Geld allzu oft jenen abgeknöpft, die sowieso nichts hatten. Außerdem wurde in früheren Jahren jeder gezwungen, an einen "Gott" zu glauben.
Wir sollten uns zusammentun und fordern: Kirchen, gebt dieses Geld in dieser für unser Land schwierigen Lage den Menschen zurück. Es soll besonders den Sozialhilfeempfängern und Arbeitslosen zu Gute kommen.
Wenn sie sich weigern, muß der Staat eben ein bißchen kitzeln, d. h. Sanktionen wie z. B. Androhung von Enteignung (noch) - kirchlicher Immobilien, Verbot des Religionsunterrichtes nicht nur an staatlichen Schulen sowie Einstellung von Zuschüssen z. B. für diese sogenannten Kirchentage.
Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen, diese oder ähnliche Ziele zu erreichen ist der Sinn dieser Veröffentlichungen.

 

41
Paul Eder
aus Hessen:
Wer glaubt, denkt nicht.
Wer denkt, glaubt nicht.
Sie haben mit kurzen Worten den Sachverhalt auf den Punkt gebracht.

 

40
Rolf Adler
aus Lüchow:
Ich habe diese Seite mit Interesse gelesen. Die Argumente sind so alt, wie die Kirche selbst. Eine Kirche, die 2000 Jahre "Welt" überstanden hat, wird auch das Gezeter eines Joachim Koßmann überstehen. Alles Gute auch Ihnen, werter Herr Koßmann, ein herzliches Gottbefohlen. Mal sehen, was von Ihren Argumenten bleibt, wenn Gott Sie auf seinen Schoß nimmt und Ihnen den Zorn aus dem Herzen streicht. Dann werden wir uns in seiner Gnade sonnen und Sie werden ein glücklicher Mensch sein.
Alles nutzt sich irgendwann einmal ab, nichts besteht ewig, auch die Kirche. ...für den Fall, daß Sie ein gottgläubiger Mensch sind, beantworten Sie mir aber bitte die Frage: "Was hat die Kirche mit "Gott" zu tun und was hat "Gott" mit der Kirche zu schaffen. Auf Ihre antwort warte ich mit Spannung.

 

39
Tobi:

Ich als Christ würde es sehr begrüßen, wenn die die sich nicht glauben und doch in der Kirche sind endlich austreten und nicht immer meckern! Und die die glauben und meckern sollten nicht mit austreten sondern lieber was tun! Übrigens bin ich auch nicht für die Kindstaufe! mfg ein Christ
Zum Punkt 1: Das würde erst mal vorraussetzen, daß die Kirche überhaupt einen Kirchenaustritt zuläßt. Das ist nicht der Fall. ...zum Punkt 2: Die Kirche ist keine demokratische Institution und daher nicht von innen reformierbar.

 

38
Karl:

Zeigt den selbsternannten Bibelchristen die Grenzen und ignoriert sie, so gut ihr könnt. Dann werden sie vielleicht auch eines Tages begreifen, daß das persönliche Glück nicht bedeutet, an eine Fiktion zu glauben, die es nicht gibt, sondern sich für die wirklich schönen und wichtigen Dinge des Lebens zu interessieren.
In diesem Sinne, ein religionsfreier Mensch:
Ich bin völlig Ihrer Meinung, jedoch sind wir Atheisten keine Missionare. Der Atheismus wird sich von selbst durchsetzen.

37
Ein Kirchenangestellter:

Vielleicht sollte sich der Herausgeber dieser Seite auch mal informieren. Unterstes Niveau!
Der Haushalts Etat 2003 für das Bistum Münster:
Was die Kirche mit dem Geld macht...
Gesamtvolumen Bistums Etat (NRW Teil): 365,4 Millionen €
Verwaltungshaushalt: 301,6 Mio. € (laufende Ausgaben)
Vermögenshaushalt: 63,8 Mio. € (Investitionen)
Laufende Ausgaben unter anderem für...
Soziale Dienste: insgesamt 22 Mio €, davon für die Ort - Caritasverbände und Fachverbände rd. 1, 5 Mio €
Für den Diözesan Caritasverband: 2,9 Mio €
Eine Million € sind für mittelbare Hilfsmaßnahmen für Frauen in Konfliktsituationen vorgesehen.
Beratungsstellen (Ehe-, Familien- und Lebensfragen): 1,6 Mio. €, es kommen 1, 6 Mio. € öffentliche Zuschüsse hinzu.
53 Schulen und zwei Schulheime in katholischer Trägerschaft: 12,2 Mio.€
Jugend- und Erwachsenenverbände: 3,2 Mio. €
Priesterausbildung, Förderung von Ordenseinrichtungen: 2,4 Mio. €
Weltkirche und Mission: 1,9 Mio. € (einschließlich Investitionen)
Personalkosten: 93 Mio. €
Bauvorhaben: 17 Mio. €, davon entfallen auf den Schulbereich 10,8 Mio. €, auf das Gertrudenstift Rheine 500.000 €

Der Haushaltsplan für den Offizialatsbezirk Oldenburg:
Gesamtvolumen 57,2 Mio €
Verwaltungshaushalt 52 Mio €
Vermögenshaushalt (Investitionen) 5,2 Mio €
Laufende Ausgaben unter anderem für:
Kirchengemeinden: 23,3 Mio €
(Verwaltungshaushalte Kirchengemeinden, Geistliche, Pastoralreferenten, Versorgungsleistungen einschl. Investitionen)
Seelsorge: 2,8 Mio.€ (Jugend-, Erwachsenenenseelsorge, Sonstige)
Caritas und soziale Dienste: 5,9 Mio € (Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen, Caritasverband, Verwaltungshaushalte Kindergärten einschl. Investitionen)
Bildung Kunst und Medien: 10,1 Mio € (Schulen Bildungsstätten einschl. Investitionen)
Gesamtkirchliche Ausgaben: 2,4 Mio €
Verwaltungskosten (einschl. Investitionen): 5,6 Mio €
Darlehensgewährungen, Rückstellungen und Rücklagen: 5,4 Mio €
Verwaltungsgebühren Finanzämter: 1,4 Mio €
Diasporahilfen und sonstige Ausgaben: 0,2 Mio €
Ihre Auflistung ist gewiß recht interessant, aber Sie vermischen in unzulässiger Weise AUSGABEN FÜR SOZIALE ZWECKE und GELDAUSGABEN FÜR DEN BEREICH RELIGIONSAUSÜBUNG, -VERKÜNDIGUNG. Daß die Kirche für den Bereich "Religionsausübung / Verkündigung sehr viel Geld ausgibt, hat niemand in Abrede gestellt, denn auf diese Weise will die Kirche ihre alte Macht erhalten. Aber davon hat natürlich die Allgemeinheit gar nichts! ES BLEIBT DABEI, DAß DIE KIRCHE WENIGER ALS 10 % IHRER EINNAHMEN FÜR SOZIALE ZWECKE VERWENDET. Ferner: DIE KIRCHENFINANZIERUNG IST EIN INTERNES PROBLEM DER KIRCHEN UND DARF NICHT VOM STAAT VORGENOMMEN WERDEN!
 

36
Onkel Andis Antwort:

Das nenn´ ich mal eine komische Logik. Weniger Bevölkerung bedeutet weniger Nachfrage und dadurch entstehen wiederum neue Arbeitslose! Das Problem verschiebt sich da nur nach unten.
Falsch! Die Nachfrage pro Person erhöht sich weiter, da die Menschen mehr Geld zur Verfügung haben:

Und nochwas: Wer soll später unsere Rente zahlen, wenn nicht unsere Kinder und je weniger Kinder wir bekommen, desto weniger Rente bekommen wir - insbesondere die heute unter 30 jährigen - später.
Falsch! Weniger Kinder = weniger Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger und langfristig auch weniger Rentner

Sollen wir arbeiten, bis wir in´s Grab fallen?
Ja. Wenn ich eine schöne Arbeit habe mache ich das.

Die Gesellschaft in der BRD wird immer älter und wenn die Jungen wegbleiben, wird es immer schwerer ein Gleichgewicht zu schaffen!
Ursache: Durch den medizinischen Fortschritt werden die Menschen heute älter, früher starb man schon mit 30.

Wir Deutschen sterben langsam aber sicher aus und würden wir nicht jährlich hundert tausenden (meist ungelernte und somit den Sozialstaat belastende) Ausländer in´s Land holen würden, würde unsere Bevölkerungszahl stark sinken.
Warum wäre das schlimm? Die Bundesrepublik ist stark überbevölkert. Außerdem sind die Deutschen mit fast 100 Millionen Menschen die ethnisch größte Gruppe Europa, ein Gesundschrumpfen kann da für alle nur nützlich sein.
Viele alte und wenig junge Menschen = SCHEISSE.
Bevölkerungspolitik kann nicht nach dem Schema eines Schneeballsystems erfolgen. Junge Menschen werden auch mal alt, wo sollen dann noch immer mehr Menschen untergebracht werden?

 

35
Onkel Andi:

Hab da mal ne kleine Anmerkung zu machen! Zitat von Ihrer Site:" Niemand darf in Zukunft mehr als zwei Kinder zeugen bzw. empfangen, das Ideal ist eine Ein - Kind - Familie!" Wo ham Sie denn dat her? Würde jede Familie nur ein Kind haben, würden wir Deutschen auf kurz oder lang aussterben und das kann net in unserem Interesse liegen, denn die Einwanderung (die wir immer mehr brauchen werden, um unsere Renten für die Zukunft zu sichern) hat nicht nur Vorteile (ungebildete Arbeiter, die unser Sozialsystem belasten, Ausländerviertel, keine Integration und vor allem die kulturellen und religiösen Unterschiede werden wie in England und Amerika zu großen Problemen führen.
Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger zahlen nun mal keine Renten. Wie wollen Sie die Vollbeschäftigung wiederherstellen außer durch Bevölkerungsreduktion?

Für mich als Kirchenhasser ist es eine große Befriedigung zu sehen, das ich net der Einzigste bin, der so denkt. Zum Layout: Hat sich da etwa wer die BILD Zeitung zum Vorbild genommen?
In der Tat ist es so. Man kann von der BILD Zeitung halten, was man will, aber sie erreicht nun mal die Menschen.

 

34
Heinz:

Ich habe mich entschlossen mich von der "In den Himmel kommen Steuer" befreien zu lassen (=Austritt aus der evangelischen Kirche) und lege das eingesparte Geld auf einen Rentenvertrag. Wie heißt es doch so schön: "Selig ist der Geist, wenn er nur gut bei Kasse ist".
Gratulation, wir sind alle auf dem besten Wege!

 

33
Peter:

Falls es Euch noch nicht aufgefallen sein sollte. Diese religion kommt direkt vom Judentum - wie der Islam auch vom Christentum kommt. Die Kirche hat Juden nie wirklich gejagt. Es wäre, als ob man seine eigenen Eltern jagen würde!!! Ich bin gegen die Kirche aus anderen Gründen. Wacht endlich auf und seit das, was Ihr ursprünglich wart!
Glauben Sie nicht auch, daß es Menschen gibt, die ihre eigenen Eltern hassen? Aus welchen Gründen auch immer!

 

32
Antichrist:

Wer es immer noch nicht gemerkt hat oder merken will:
Religion, in welcher Form ach immer, ist Opium für´s Volk. Damit wollten und wollen die Herrschenden das Volk unter Kontrolle halten.
Wieviel davon zu halten ist, zeigt z. B. der zweite Weltkrieg.
Der Papst und der katholische Klerus haben damals vielen kleinen und großen Nazis die Flucht ins Ausland (Südamerika) ermöglicht und nach dem Kriege bis heute die sog. "Einheit aller Religionen" gepredigt. Dabei haben sie damals den Juden nicht geholfen (Beispiel "Deutsche Christen") und ich behaupte mal, sie würden es auch heute bei gleicher Situation nicht tun.
Aber heute ist die Situation zum glück anders. Den immer noch Unverbesserlichen stehen viele Menschen entgegen, die entweder nie religiös waren (besonders Ostdeutsche) sowie Menschen, die nicht mehr in der Kirche sind bzw. nicht mehr religiös sind.
Und ihre Zahl wächst ständig.
Meine Schätzung für Deutschland: etwa 20 Millionen Menschen, die nicht religiös sind.Das ist doch schon ein großer Erfolg. Und ihre Zahl steigt.
Man kann davon ausgehen, daß die Zahl der nichtreligiösen Menschen in Deutschland wesentlich höher ist. 20 Millionen Menschen wären nur 25 % der Bevölkerung - aber wir sind in Wirklichkeit schon lange die große, große Mehrheit des Volkes! Das Dumme ist nur, das die meisten von uns immer noch schweigen. ...und das muß sich ändern!

 

31
Teufel:

Ach, du bist wohl mal von einem Priester mißbraucht worden, oder woher kommt dein Gelahle?
Wenn man den Mißbrauch nicht mit Sexualität in Verbindung bringt, lautet die Antwort "JA". Als Kind wurde ich schutzlos meiner religiösen Erziehung ausgesetzt, was mir sehr geschadet hat.

 

30
Andre aus Recklinghausen
www.seel.us
Kirchenaustritt aus einer Kirche, die nicht nach den Geboten Gottes lebt ist ein richtiger Schritt. Aber, dann ohne der Gemeinschaft der Gläubigen zu bleiben, wobei man diese Möglichkeit gibt, ist absolut gottlos.
Gott wird uns nicht nach der Zugehörigkeit zu einer oder anderen Kirche richten, sondern, ob wir nach seinem Worte (Die Bibel) gelebt haben.
Es gibt sehr viele evangelische freikirchliche Gemeinden auch in unserer Stadt (Siehe "Links et cetera..." bei www.recklinghausen.de), viele von diesen Gemeinden nehmen kein Pflichtgeld von den Mitgliedern, sondern leben durch freiwillige Spenden. Und wenn es ums Helfen geht, da brauche ich nichts zu sagen, sie versuchen auch da zu helfen, wo die Hilfe auch wirklich nötig ist und meistens ist es im Ausland, denn uns geht es wirklich sehr gut, hier in Deutschland, dank dem Herrn dafür:
Daß man aber "die Versammlungen nicht verlassen soll", steht in der Bibel. Wir sollten nicht gegen Gott leden.
Sinn der Veröffentlichungen ist es aufzuzeigen, daß es nicht in Ordnung ist, daß die Kirchen vom Staat finanziert werden. Vielleicht ist gerade auch darin das Dilemma der christlichen Großkirchen zu sehen - aber das ist deren Problem. Wenn jemand FREIWILLIG einer Gemeinschaft von Gläubigen beitritt, ist das vollkommen in Ordnung. ABER DER FREIE WILLE MUß IN JEDEM FALL GARANTIERT SEIN! So respektieren die Großkirchen nach wie vor nicht den zivilrechtlichen Kirchenaustritt. Solch ein Verhalten darf nicht toleriert werden!

 

29
Tom aus Bonn
www.u-ping.com
Hallo, vieles was da zu lesen ist, ist nicht von der Hand zu weisen. Gerade was die Masse der kirchlichen Immobilien und deren "Auslastung" betrifft. Ich hätte da eine Frage (und nicht nur, weil ich Musiker bin, sondern ganz generell). Warum könnten die Kirchen ihre Immobilien nicht auch für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung stellen? Und hier meine ich nicht nur Veranstaltungen, die die Kirche selbst ins Leben ruft.
Ich habe in meinen Anfangszeiten als Rockmusiker im Ruhrgebiet mit meiner Band Rockmessen gestaltet, weil sich der Pfarrer davon mehr Zulauf versprach und wir einen günstigen Proberaum im Pfarrheim dafür erhielten.
Spreche ich heute jemanden von der Firma "Kirche" darauf an, heißt es, daß sowas nicht geht, weil es geweihte Räume sind. Nun, hatten wir damals einen Heiligenschein? Nein, hatten wir sicher nicht. Haben wir also die Kirche, in der wir gespielt haben, entweiht? Sicher nicht, denn nach dem Auftreten wurden dort weiterhin Messen zelebriert.
Eines spricht vielleicht dagegen. Kirchen sind akustisch schwer in den Griff zu bekommen. Aber die Betonung liegt hier auf "schwer", nicht auf "unmöglich". Da Kirchen doch für die Gemeindemitglieder geschaffen wurden, sollten doch die Gemeindemitglieder über ihre Nutzung mitentscheiden können. Sicherlich würde dann die Auslastung der Immobilien (selbst bei selektiver Nutzung der Verwendungsmöglichkeiten) besser ausgelastet sein wie jetzt.
Jeder Gastwirt würde bei einer Betriebrechnung, wo die Unterhaltskosten die "Einnahmen" durch Nutzer übersteigen, seinen Laden dicht machen. Doch die Kirche heizt und versorgt gigantische Steinpaläste, schließt aber Kindertagesstätten und Kindergärten aus "Geldnot". Wirtschaftlich und sicher auch politisch ein Unding.
Das ist richtig, weil die Kirche vom Staat versorgt wird, muß sie sich nicht um die Finanzen kümmern. Gerade das wollen wir ja ändern.... Es wäre sicherlich gut, wenn die Gemeindemitglieder eine echte demokratische Mitsprachemöglichkeit bekämen. Allerdings gebe ich zu bedenken, daß die Kirchen von ihrer inneren Struktur her hierarchisch sind und auch zwangsläufig so sein müssen, weil das dem prinzip des religiösen Glaubens entspricht..... Wo Sie einen Pfarrer finden können, der etwas aufgeschlossener gegenüber Musikern ist, kann ich Ihnen nicht sagen, vielleicht machen Sie einmal einen Aufruf in den Gästebüchern der Kirchen - Sites.

 

28
Dieter Schulz:

Ihre Web Site Idee finde ich gut. Was ich allerdings vermisse, sind Heinweise auf die christlichen Sekten und Halbsekten (wie z. B. Scientology, Mormonen und Zeugen Joehovas) und auch die zunehmende Gefahr durch den Islam.
Auch diese Themen interessieren bestimmt viele Ihrer Leser, denn was nützt uns jemand, der aus den Staatskirchen (ev. , kath.) austritt und bei den Sekten wiedereintritt. Den Islam müssen wir alle mit Vorsicht betrachten, da er dieselben Erscheinungen hervorbringt wie "unsere" (christlichen) Kirchen im Mittelalter. Zu dessen allmähler Auflösung bedarf es zum einen der Wissensvermittlung durch moderne, dem Fortschritt verpflichtete Menschen sowie der Beseitigung von bestehenden Unrechten (wie z. B. der Frauenfeindlichkeit). Aber nicht jeder, der in einem Land mit Staatsreligion Islam geboren wird, ist oder wird ein religiöser Extremist, aber das Potential dafür ist größer als in einem "fortschrittlichen" Land. Folglich muß auch in den islamischen Ländern damit aufgehört werden, in jedem Bewohner einen Moslem zu sehen, das wollen viele bestimmt nicht, aber sie haben Angst vor der Gesellschaft (vergleichbar mit Zuständen in Mitteleuropa vor etlichen Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten).
www.pro-kirchenaustritt.de bietet nur vereinfachte Grundinformationen, für weitergehende Infos und Übersetzungen habe ich www.pro-liberal.com eingerichtet.

 

27
Paul Haberland aus Bremen:

Hier sind einige Zahlen aus dem Vermögen dieser heuchlerischen Schmarotzer:
Der Hamburger Politologe Carsten Frerk brachte nach jahrelanger Kleinarbeit Licht in das Dunkel der Kirchenvermögen:
Beide christliche Kirchen zusammen verfügen über ein Vermögen von fast 1 Billion DM. Darüber hüllt man sich kirchlicherseits gern in Schweigen. Hier auszugsweise einige Zahlen:
Immoblien- und Grundbesitz: fast 300 Mrd DM
Geldvermögen: 170 Mrd DM
Grund und Boden: ca. 6,8 Mrd m2
allein auf ev. Boden: 75062 Gebäude
Wert aller kirchlichen Gebäude und Grundstücke. 424 Mrd. DM
jährliche Kirchensteuer ev. ca. 8 Mrd. DM
jährliche Kirchensteuer kath. ca. 9 Mrd DM
Weitere Einnahmen aus staatlichen Quellen für: ca. 19,1 Mrd. DM "Militär-, Anstalts- und Polizeiseelsorge, Kirchentage, Denkmalpflege, Religionsunterricht, kirchliche Kindertagesstätten, Kirchen - Bibliotheken und Konfessionsschulen. In zahlreichen Bundesländern werden zudem Bischöfe und Pfarrer wie Beamte vom Staat besoldet. Der Staat verzichtet zudem auf 20 Mrd. DM Einnahmen, indem er den Kirchen steuerliche Privilegien einräumt. Zudem kostet die Abzugsfähigkeit der Kirchensteuer mittlerweile rund 6,8 Milliarden DM im Jahr.
Schätzung der Geldeinlage bei religiösen Geldinstituten: 42 Mrd. DM
Mit Aktien und Investmentpapieren ca. 50 Mrd. DM
Schätzung der gesamten kirchlichen Geldeinlagen. ca. 170 Mrd. DM
Nicht darin inbegriffen sind: "jene Kleinodien wie Kelche, Monstranzen und Reliquiare, die in kirchlichen Musseen und Tresoren lagern oder zu sehen sind.
Besten Dank für Ihren Beitrag. Ich werde mich voll auf die PR Arbeit konzentrieren, um der Bevölkerung, die von den Medien in der Regel systematisch hinters Licht geführt wird, zu informieren... Meine Berechnung, daß jeder im Laufe seines Lebens der Kirche 35.000 € zahlen muß, ist da vielleicht sogar noch untertrieben...

 

26
Henry:

Hallo, hier im Forum wird immer wieder darauf hingewiesen, daß es den aus der Kirche austretenden meistens nur ums Geld geht. Eine Bekannte von mir ist ausgetreten und bekam auf dem Standesamt noch gesagt, daß evt. noch ein Pfarrer gbei mir vorbeikommen wird. Da frage ich mich, warum er sich nie für mich persönlich interessiert ein Leben lang. ...bleiben aber die Zahlungen aus, kommt er aber eben doch vorbei. Könnte es nicht sein, daß es hier auch nur um´s liebe Geld geht? Gruß, Henry.
Ich sehe die Situation ganz nüchtern, 80 % unserer Bevölkerung interessieren sich überhaupt nicht für Religion und Kirche, dieses Thema ist ihnen etwa so gleichgültig wie die Nummer des Personalausweises. Für die Kirche selbst ist die Religion auch nur noch Geschäftemacherei. Sie interessiert sich erst für ihre Mitglieder, wenn die Zahlungen ausbleiben - das haben sie schon ganz richtig erkannt. Aus diesem Grunde beschäftige ich mich in dieser Homepage schwerpunktmäßig mit Geldfragen - so prosaisch das auch sein mag. Es gibt natürlich auch eine Menge etischer Überlegungen der Kirche den Rücken zu kehren. Dazu biete ich Infos unter www.pro-liberal.com.

 

25
Björn Hubert aus Bayern:

Die Kirchen (nicht nur in Deutschland) können von Glück reden, daß sie bisher von Enteignungen (in der Neuzeit) verschont geblieben sind. So wie hier einige argumentieren, man müsse dankbar sin usw. das ist doch völliger Blödsinn. Jeder, der mit seinen Händen Dinge schafft (dazu gehört auch der Journalismus von Herrn Koßmann) hat ein Anrecht auf sein Geld.
Würde man das Geld gerecht verteilen, was uns die Kirche in den vergangenen 2000 Jahren ABGEPRESST hat, und ihre Ländereien und sonstigen Besitztümer enteignen, dann hätte dieser ganze Glaubensspuk endlich ein Ende.
Aber auch, wenn das vorerst nicht passiert, jeder Einzelne, der aus der Kirche austritt, beschleunigt das Ende dieses falschen "Erlösers" und seiner Nutznießer.
Danke für ihren Beitrag. Es gibt aber einen Lichtblick. Denn eine neue Europäische Verfassung ist in Arbeit. Das ist eine Chance zur Reform, denn das alte Staatskirchensystem der Bundesrepublik ist nicht mehrheitsfähig in der künftigen Europäischen Union. Aber wir müssen wachsam bleiben und unsere Arbeit weiter tun... Daß sich immer noch Menschen von der Propaganda der Kirchen beeindrucken lassen, ist aber keine Überraschung, da die Kirche Milliardenbeträge für die Werbung zur Verfügung hat. Wir können vorläufig nur Basisarbeit leisten, da wir auch die Politiker - gleich weder Art - (noch) nicht auf unseres Seite haben.

 

24
von Freigeisterhaus.
de www.freigeisterhaus.de
Freigeisterhaus - das Diskussionsforum für Religionsfreie

 

23
Kanone aus Baden - Württemberg

Von diesem Staat, von diesem System Bundesrepublik sollte niemand zu überzeugt sein. Einige der Gründer dieses Staates waren vorher schon bei Hitler tätig und auch ihere Nachfolger haben keine Skrupel in der Erreichung ihrer Ziele. Dabei ist diesen Menschen eine Religion in Form der christlichen sehr recht, denn diese vermittelt Schuldgefühle usw., der gläubige Mensch soll zu jeder Zeit und an jedem Ort sein Gewissen offenbaren. Das wäre ja im Prinzip nicht schlecht, führt aber durch die Charakterlosigkeit und pure Machtgier nicht nur der christlichen Kirchen zu einer Abhängigkeit der (wirklich) Gläubigen von der Kirche. Abhilfe kann nur durch Wissen erreicht werden und durch konsequentes Behindern und verbieten des religiösen Dogmas. Allerdings sollte dabei niemand persönlich beleidigt oder tätlich angegriffen werden, jedenfalls keine lebenden Personen.
Der tote Jesus war ein Mensch wie jeder andere, daß es ihm mit allerlei Tricks gelang, die Menschen damals zu beeindrucken, sollte für einen intelligenten Menschen des 21. Jahrhunderts kein Grund sein, an einen "Gott" zu glauben. Jeder Mensch ist größer als dieser "Gott", denn nur ein anderer Mensch (wie z. B. Jesus oder Mohammed) haben diese Götter in ihrer Phantasie erschaffen. Alle Menschen sind gleich, ob Hautfarbe Rasse oder auch Religion verschieden sind.
In Europa hat sich schon viel für eine ReligionSFREIHEIT getan, was auch diesen aufklärenden Websites zu verdanken ist:
Trete den Göttern in den A...
Werdet wieder frei!
Ja, wir sind einer Meinung. Die Bundesrepublik fühlt sich moralisch erhaben über der DDR und dem Dritten Reich - ein Anspruch, dem sie nicht in jeder Beziehung gerecht werden kann, aber dazu führt, daß selbst konstruktive und wohlwollende Kritik abgeblockt wird. Daß ist bedauerlich, denn es sieht im Moment auch noch so aus, daß keine gesellschaftlich relevante Gruppe fähig oder Willens ist, Reformen durchzusetzen. Wir müssen Basisarbeit leisten.

 

22
Andreas Winkelmann:

Ach nochwas: Wenn Sie sich nicht mit diesem Staat identifizieren können, dann wandern Sie doch einfach aus, wäre vielleicht das Beste.
Sie haben 100 %ig recht! Nur leider ist das heutzutage nicht so einfach wegen der strengen Einwanderungsbestimmungen, aber ich arbeite daran. Ich bin froh, wenn ich von hier wegkommen kann.

 

21
Andreas Winkelmann:

Endlich mal eine Seite, die klar zeigt, worum es den meisten Menschen geht, wenn sie aus der Kirche austreten: ums Geld!
Schon sehr traurig, sich lieber einen Luxuswagen, eine Yacht usw. kaufen zu wollen, als mit der Kirchensteuer sinnvolle soziale Projekte zu unterstützen. Egoismus pur eben; so was kann einem nur leid tun.
Für Geld interessiert sich jeder, denn für Geld muß sich jeder interessieren, denn Geld bedeutet nun einmal die Existenz... und wenn Sie diese Homepage oder andere Veröffentlichungen mit der notwendigen Aufmerksamkeit gelesen hätten, dann wüßten Sie, daß die Kirchen weniger als 10 % ihrer Einnahmen für soziale Zwecke ausgeben! ...und mit dem Geld, das man für "Luxusgüter" ausgibt, werden auch Steuern bezahlt und der Sozialstaat finanziert!

 

20
Julia aus Hamburg:
Prinzipiell finde ich es ja gut, daß Du Informationen zum Kirchenaustritt bereitstellst (danach habe ich ja auch gesucht), nur leider finde ich Deine Page viel zu reißerisch und "Bild"-mäßig aufgemacht. Weniger Geplänkel um die Religion und was Du davon hälst - das muß schließlich jeder für sich selbst entscheiden - und ein wenig mehr "Ernst" und einfache Fakten hätten gereicht; ist schließlich trotz allem ein großes und vor allem emotionales Thema.
Ich kann es nicht allen Leute nicht gleichzeitig recht machen, deshalb ist diese Homepage tatsächlich dem Stil der Bildzeitung nachempfunden - bald werden hier gut 300 (!) Bilder zu sehen sein. Man kann von der Bildzeitung halten, was man will, aber sie erreicht nun einmal die Bevölkerung. Wer es etwas ernster mag, dem empfehle ich die Lektüre von www.pro-liberal.com

 

19
Andreas Ender aus Südbrookmeerland

Eine sehr gute Site!
Ich bin vor einigen Jahren aus der Kirche ausgetreten und habe es nicht eine Sekunde bereut, obwohl ich mich durch meine soziale Tätigkeit als Erzieher in der Auswahl von Arbeitgebern einschränke! Leute seid konsequent! An dieser Stelle ist es mir noch wichtig, darauf hinzuweisen, daß alle kriege und anderen gewaltätigen Auseinandersetzungen die derzeit die Medien beschäftigen (Nordirland, Israel, Worldtradecenter - internationaler Terrorismus...) GLAUBENSKRIEGE sind!
lebt sozialer und tretet aus!
Sie haben recht, es gibt nur sehr wenige Kriege und andere Gewaltaten im Laufe der Menschheitsgeschichte, die von Atheisten verbrochen worden sind. Wir sollten auch auf breiter Basis die Zusammenarbeit mit der Friedensbewegung suchen!

 

18
Der nette Mann:

Amen Bruder. Na jetzt mal im Ernst. Ich bin zu dem Entschluß gekommen, daß mich diese s... Kirche mal am A... lecken kann. (sorry, aber da spricht die Wut!). Ich bin jetzt 18 und habe sonst mein Leben noch vor mir. Ich habe keinen BOCK im Namen der Kirche zu sterben. Ich will mein Leben genießen und mich nicht von den falschen Versprechen blenden lassen. Wie alle anderen auch, hatte ich nie die Chance, meinen Glauben selbst zu wählen (Taufe usw.). Die Kirche ist wie ein Virus, der sich wie die Pest ausbreitet und alle anderen Kulturen auslöscht. (Mir tun die armen Afrikaner echt leid, sie werden in Zukunft zum Spielball der Religionen werden! Die afrikanische Kultur wird durch die Kirchen (egal welche) völlig zerstört werden!
Gruss Ein Fan aus Hamburg
Das muß nicht so sein, was in Zukunft passieren wird, darauf haben wir ja schließlich Einfluß. Nur müssen wir selbst aktiv werden, denn von SELBST kommt nichts in Ordnung.

 

17
Paul aus Köln
:
Warum glauben eigentlich so viele Menschen, daß sie nicht ohne die Gottglauberei auskommen können?
Ein Grund dafür ist vielleicht die verkrustete bürgerlich -konservative Gesellschaft, an deren Spitze solche Leute wie Helmut Kohl (CDU) stehen, die am Tag der deutschen Einheit (3.10.1990) ein Kirchenlied anstimmen wollen und sich wundern, daß keiner so blöd ist und mitsingt weil man im Osten (hier in der alten und neuen Hauptstadt Berlin) diesem Blödsinn schon vor über 40 Jahren abgeschworen hat:
Alles gute für Eure seite wünscht Paul
Religiosität ist im Normall durch die Erziehung von Kirche, Schule und Elternhaus bestimmt. Ob die "bürgerlich - konservative" Gesellschaft wirklich so verkrustet ist, wage ich zu bezweifeln. Religiösität ist nur wenig abhängig von der politischen Weltanschauung. Man weiß nicht, ob Bundeskanzler Kohl es ernst meinte oder nur heuchelte. Die Heuchelei ist in unserer Gesellschaft - UND ZWAR IN FAST ALLEN KREISEN - sehr verbreitet.

 

16
Ein Nachdenker aus Bochum:

Was ist ein Leben ohne Glauben? Warum machst Du dann nicht einfach Selbstmord? Gibt es eine Alternative?
Ein Leben ohne Religion ist ein Leben in Freiheit, in Menschenwürde und in Eigenverantwortung. Ein Leben mit Religion verspricht das paradiesische Glück - allerdings erst nach dem Tode. Warum begehen dann nicht gerade gläubige Menschen Selbststötung, um ihrer religiösen Erfüllung näher zu kommen?

 

15
Willi aus Velbert:

Die Kirche ist eine mafiaähnliche Organisation, die mit dem Glauben (nicht Wissen) der Menschen ihr Geld verdient.
Wer glaubt denn heutzutage noch wirklich? Die Kirche verdient nicht mit dem Glauben der Menschen Geld, sondern mit deren DUMMHEIT!

 

14
Helmut aus Tuntenhausen
(kein Witz!) www.transvesting.de
Hallo Joachim. Ich hab mich in deiner HP etwas getummelt. Ich kann Dir zur zeit aus technischern Gründen nicht mailen. Gruß, Helmut

 

13
Wolfgang Walper

Welches Einkommen habt ihr denn, daß eine Familie mit Kindern so viel Kirchensteuern zahlt. Wir kennen alle die Lohnsteuertabellen, sehr seltsam!
Es geht nicht um die Höhe der abzuführenden Kirchensteuern, sondern um das Prinzip! Die Kirche darf keine Steuern einziehen, sonder nur der Staat!

 

12
von dd&dw aus NRW

Hallo zusammen, grundsätzlich haben wir nichts gegen die Kirche. Die staatliche Steuerlast ist jedoch insbesondere bei einer Familie mit Kindern zu hoch! Wie sollen die Familien noch Geld einsparen? Zusätzlich müssen wir uns für´s Alter absichern, da die Rente auch nicht sicher ist (Riesterrente). Wir zahlen ca. 2.000 € Kirchensteuern. Warum läßt Staat und Kirche die Familien mit Kindern so "ausbluten"? Ist das nicht ungerecht, daß Familien am Existenzminimum "rumkrebsen"? Obwohl wir nicht aus der Kirche austreten wollen, beschäftigen wir uns seit einigen Tagen mit diesem Gedanken. Was denkt ihr darüber?
Die staatliche Steuerlast ist ALLGEMEIN zu hoch, nicht nur bei Leuten mit Kindern! Durch die Beseitigung der staatlichen Kirchenfinanzierung - es geht nicht nur um Kirchensteuern - könnten jedoch Milliardenbeträge freigesetzt werden, mit denen dann staatliche Steuern gesenkt werden könnten. MEIN RAT: Treten Sie aus der Kirche aus, selbst dann, wenn Sie eine positive Einstellung ihr gegenüber haben sollten, denn die staatliche Kirchenfinanzierung ist rechtsstaatswidrig! Bedenken Sie zudem, daß nach dem Kirchenrecht der Kirchenaustritt von der Kirche ohnehin nicht anerkannt wird, womit die Kirche in erheblicher Weise das Recht auf religiöse Selbstbestimmung verletzt. Daher muß sie zumindest mit dem Entzug der Kirchensteuern bestraft werden!

 

11
Ewald Magnes aus Österreich
www.ewaldmagnes.eu.tc
Hallo Joachim, wieso schreibst du "West Germany" ganz unten auf die Startseite von www.pro-kirchenaustritt.de
East Germany gibt es doch sowieso nicht mehr...
Weil ich mich mit diesem Staat in keiner Weise identifizieren kann. Außerdem müßte zunächst einmal ein allgemeiner Konsens über die Frage erzielt werden, was denn "Deutschland" überhaupt sein soll. In der englischen Sprache bezeichnet der Begriff "dutch" (=deutsch) die Niederlande. Eine Differenzierung der Bezeichnung "Deutschland" ist also in jedem Fall nötig. Aber danke, daß du diesen Punkt angesprochen hast.

 

10
Detlef Peters aus Berlin:

Wenn diese sch... Kirchen schon nicht die normale Sexualität akzeptieren, wie ist es dann erst mit den Homosexuellen, die ja erst, wie auch schon beschrieben, seit Jesu Geburt verfolgt werden?
Außerdem kann der Schwindel von der angeblichen Wiedergeburt dieses Herrn Jesus spielend widerlegt werden. Er wurde, nachdem er (angeblich) an das Kreuz genagelt wurde, abgenommen und mußte - nach damaligem Recht - noch am selben Tage noch vor Mitternach begraben werden. Dazu legte man ihn zuerst in einer Felsenhöhle ab. Als man Grabwerkzeug holen ging und nach einer Weile wiederkam, war die Leiche von Jesus schon von anderen begraben worden. Aber die Menschen glaubten eben damals (und leider auch heute noch), er würde wieder auferstehen, was für ein Quatsch und eine Verdrehung der Tatsachen.
Die Sache ist eigentlich ganz klar: Die Kirchen verlangen von den Menschen lebenslange Opferbereitschaft und bedingungslosen Untertanengeist. Dafür müssen sie den Leuten natürlich eine Gegenleistung versprechen, z. B.: Wiederauferstehung, ewiges Leben usw.. Das alles waren aber Dinge, deren Wahrheitsgehalt früher niemand nachprüfen konnte und nicht anzweifeln durfte...

 

9
Nowak Karsten aus Oranienburg:
Das ist genau meine Meinung, hoffentlich wachen jetzt endlich einige dieser (unschuldig) verblendeten Christen auf und wenden sich den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zu. Mit ungöttlich freiem Gruß, Karsten Nowak

 

8
Andree aus Saterland (wie passend...)

Hallo! Mein Beitrag wird zwar nicht unbedingt die intellektuelle Fülle erreichen derer, die sich hier vor mir verewigt haben. Allerdings möchte ich doch mein Lob dieser Seite aussprechen, da ich genau das fand, wonach ich gesucht habe, nämlich kurz und knapp, wie kann ich aus der Kirche austreten und welche Konsequenzen zieht diese Entscheidung nach sich. Danke für die Hilfe mein Freund!
Ich bin ein sehr gläubiger Mensch, aber ich glaube nicht an die Kirche!!! Soweit ich weiß ist unser Heimatland die einzige Nation die Kirchensteuern von ihren Arbeitnehmern eintreibt und das ist für mich absolut unerklälich. Kirchen in anderen Ländern leben von Spenden und kommen ebenso klar, also wo bleibt mein Geld? ??? Aber das hat sich jetzt ja erledigt...
Nochmals danke, bye

 

7
Tine aus München:

Grüß Gott, ich grüße das göttliche in dir! Ich bin gläubige Katholikin und ich finde diese Homepage so wie sie ist... aber das ist deine Meinung und ich respektiere sie, aber teile sie nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Geh doch mal in die Kirche und du wirst sehen, daß sich sehr viel getan hat. Mir gibt die Messe viel Kraft und ich bin glücklich und dankbar einen so tiefen und festen Glauben zu haben. Ich bete für dich. Gott schütze dich, Tine
Wenn du dich frei dafür entschieden hast, dann ist das für dich auch völlig in Ordnung - aber auch nur dann! Es ist nicht meine Absicht, hier Leute zu missionieren. Aber ich selbst kann solche Gedankengänge nicht nachvollziehen. Ich habe die Kirche nun einmal anders erlebt, als Bedrohung meiner Freiheit und Existenz. Der Atheismus bringt mir Selbstbestimmung - aber auch Selbstverantwortung - und Menschenwürde, und das kann mir keine Religion der Welt bieten!

 

6
Andi auf Frankfurt:

Gute Site. Etwas polemisch und provokativ, aber immerhin eine Auseinandersetzung mit einem Problem, das viele Christen haben. Die meisten haben ja schon nichts mehr gegen die Kirche, weil das einfach kein Thema mehr ist. Bestenfalls für die Lachnummer.
Mittlerweile denke ich, daß auch massenweises Austreten die Betonköpfe in Rom nicht mehr beeindrucken wird. Alexandriner sterben unbeachtet.
Ich habe jetzt lang genug mit angesehen, wie verbohrt und vernagelt mit den Problemen der Menschen umgegangen wird. Beratungsverweigerung bei Schwangeren und jetzt kommen so langsam die Kinderficker in Priesterrobe ans Licht. Ich wundere mich nur noch, warum überhaupt noch etwas ans Licht kommt. Es war hier lange bekannt, daß in Fulda auch der Griff nach einem Ministranten schlimmstenfalls zu einer Versetzung führt.
Leute, spart euch euer Geld! Die Kirche ist ein sauschlechter Dienstleister, wenn es um eure Nöte und Zweifel geht. Sie ist uneffektiv bei Hilfeleistungen, Spenden werden im wahrsten Sinne zer-waltet.
Gebt das Geld Organisationen die wirklich etwas tun, oder krempelt selbst die Ärmel hoch!
Es ist in der Tat ein Problem: Ich werde von der Bochumer Staatsanwaltschaft verfolgt, weil ich über die Steuerhinterziehung eines evangelischen Pfarrers berichtet habe, der sich selbst bezichtigt hatte. LEUTE WEHR EUCH UND LASST EUCH NICHTS GEFALLEN! Bitte übt keine Selbstjustiz - sondern wir nutzen das Medium des Internets um die Machenschaften von Staat und Kirche aufzudecken!

 

5
Kunzang Djamchen aus Berlin:

Grundsätzlich finde ich Ihre Seite recht ansprechend, da hier ein problematisches Thema offen angesprochen wird. Die klare Trennung von Staat und Kirche sollte in jeder aufgeklärten Gesellschaft stattfinden, da nur so eine oligarchische Verquickung verhindert und wirkliche Religionsfreiheit garantiert werden kann.
Ich bin buddhistischer Mönch und somit ein "Religionsfuzzi", doch bezeiche ich mich auf der anderen Seite auch als aufgeklärten Menschen, der sich mit naiver Glaubenstümelei hingibt, auch wenn Religion in ihrem Ursinne (religere = sich verbinden) für mich eine wichtige Angelegenheit ist.
Ich möchte nur daraufhinweisen, daß ich hier in Berlin an einer katholischen Schule als Buddhist war und im Grunde toleranz mir gegenüber geübt wurde, wenn auch bei manchem ein gewisses Unbehagen anzumerken war. Die Christen tun sich mit der Toleranz sehr schwer, was vielleicht ein Merkmalö aller monotheistischen Religionen ist, die sich auf einem starren "ein und alles" - Dogma aufbauen. Sie meinen alles zu wissen und alles über ihren Gott erklären zu können und befinden sich dann als Auserlesene; dies muß unweigerlich Absolutheitsansprüche und Extremismus im Geist schaffen. Doch diese Probleme sehe ich persönlich mehr als Probleme im menschlichen Geist selbst. Die Menschen streben nach Macht und mißbrauchen sie. Die Menschen beuten sich gegenseitig aus und treiben vielerlei dunkle und verlogene Spiele; egal, ob sie sich atheistisch religiös oder sonstwie nennen! Das Problem sind im Kern nicht die religiösen Grundsätze, sondern die, die sie praktizieren.
Religion wir auch immer mit anderen gemeinsam praktiziert werden und so wird es immer derartige Organisationen geben, die ihrerseits aufgrund ihrer jeweiligen Größe somit auch immer Einfluß und Macht auf die Gesellschaft ausüben werden. Hier wird es auch, wie in allen menschlichen Zusammenkünften, Missbrauch und dunkle Machenschaften geben. Man könnte diese aber eindämmen, und der Laizismus müßte weiter vorangetrieben werden.
Viel Glück weiterhin für Ihre Aktion, doch vergessen sie bitte nicht, daß es in der Welt sicherlich viel größere Probleme gibt als dieses mickrige!
Besten Dank für Ihren qualifizierten Beitrag. aber ich halte es für grundverkehrt, das Problem der Verletzungen der Religionsfreiheit in irgendeiner Weise zu verharmlosen. Sicherlich gibt es noch viele andere Sorgen, die wir haben: Kriegsgefahr, Arbeitslosigkeit, Umweltzerstörung, Überbevölkerung, Kriminalität usw. . Allerdings müssen wir sehen, daß es zwischen jenen Problemen und der Verletzung der Religionsfreiheit durch Staat und Kirche wesentliche Zusammenhänge gibt. Diese Homepage bietet nur einfache Einstiegsinformationen für ansonsten uninteressierte Personen an. Weitergehende infos finden Sie auf meiner Website www.pro-liberal.com. Wenn Sie dort noch Themen vermissen, die besprochen werden sollten, melden Sie sich bitte bei mir.

 

4
Wotan:

Diese Homepage kann sich sehen lassen.. Der Scheiss Kirche muss das Handwerk gelegt werden, die Menschen sollen endlich frei werden und ihr Leben lieben. Das Leben hier, danach gibt´s keins mehr! Der Mensch soll frei werden, die Fesseln sprengen, die er nicht geschaffen hat.. ...Wieseo werden nur Menschen bestraft, die diese Scheiß - Kirchen anzünden, die Kirche durfte Menschen verbrennen!
Noch ein Rat an alle: TRETET AUS DER KIRCHE AUS! DAS VERHEISST EIN TOLLES GLÜCKSGEFÜHL! AUSSERDEM: DENKT NICHT; DASS DIE KIRCHE NICHT AN DENEN VERDIENT, DIE MITGLIEDER SIND UND KEINE STEUERN ZAHLEN, FÜR DIESE GIBT ES AUCH ZUSCHÜSSE FÜR DIESE VERBRECHER - ORGANISATION! WERDET FREI!
Ja, Sie haben recht, der Kirche muß das Handwerk gelegt werden. ABER BITTE NUR MIT RECHTSSTAATLICH EINWANDFREIEN MITTELN! Also bitte keine Beschimpfungen, so verständlich sie auch sein mögen, sondern konstruktive Kritik. Andernfalls profitiert die Kirche nur vom Mitleidsbonus.

 

3
Ewald Magnes aus Österreich:

www.atheismus.lo.to
Ihre Homepage ist schon in Ordnung! Allerdings sollten sie vielleicht auch auf die Gefahren hinweisen, die ein Kirchenaustritt von Jugendlichen mitbringen kann (z. B. Sektenmitgliedschaft).
Es kommt natürlich darauf an, warum der Jugendliche aus der Kirche ausgetreten ist. Ich denke, daß man die "normale Religion" eher als Einstiegsdroge bezeichnen kann. Wer davon verschon geblieben ist, wird sich erst recht keiner "Sekte" anschließen, Es widerstrebt mir aber, die klassischen Kirchen in jeden Fall als das geringere Übel anzusehen. Danke für Ihre Kritik.

 

2
Raphael:

Bin kein gläubiger Christ, aber trotzdem schockiert mich diese Homepage! Eine unglaubwürdige Sammlung vordergründiger Halbwahrheiten und Vorurteile!
Sollten Sie diese Homepage ernst meinen, dann sind Sie als Autor aus meiner Sicht keinen Stück besser als die von Ihnen angeprangerten Kirchen!
Grundsätzlich birgt doch jede Vereinigung / Glaubensgemeinschaft von Menschen bestimmte Risiken und Probleme. Das liegt auf der Hand . Sollte man deshalb auf jegliche Form menschlicher Vereinigung (z. B. Staaten, Parteien, Vereine, Familie, Freundschaften) verzichten? Sie alle kosten Geld!
Irren sich 90 % der Menschen, die irgedeiner der Weltreligion angehören?
Ich toleriere Ihre Auffassung und Ablehnung - kann sie aber beim besten Willen nicht nachvollziehen!
Gerade die Toleranz sollte heutzutage Grundlage des menschlichen Zusammenlebens sein... Daher herzlich willkommen im 21. Jahrhundert!
Halten wir uns an die Tatsachen: Die Kirche verlangt für sich Toleranz, die sie anderen verweigert. Die Kirche lebt auf Kosten anderer und beutet nach wie vor hemmungslos die Menschen aus. Die Kirche zwingt ihre Religion den Menschen - insebesondere wehrlosen Kindern - mit Gewalt auf. Sie respektiert nicht das Recht auf religiöse Selbstbestimmung. Wieviel Prozent der "gläubigen" Weltbevölkerung haben sich wohl freiwillig für ihren Glauben entschieden? Die Kirche beansprucht für sicht Privilegien, die sie anderen verweigert. FAZIT: KEINE TOLERANZ GEGENÜBER MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN UND VERLETZUNGEN RECHTSSTAATLICHER PRINZIPIEN! Das wäre nicht der Sinn der Toleranz! DIE KIRCHE HAT NUR DANN EINE EXISTENZBERECHTIGUNG, WENN SIE IHR VERHALTEN ÄNDERT!

 

1
Von lieben Menschen:

Wir beten für Dich!

 

RECHTLICHER HINWEIS: AUD FORMALJURISTISCHEN GRÜNDEN DISTANZIERE ICH MICH VOM INHALT DER IM GÄSTEBUCH VERLINKTEN FREMDEN WEBSITES! Joachim Koßmann