Was mache ich mit den eingesparten Kirchensteuern?
1. Möglichkeit: Ich spende die eingesparten Kirchensteuern für soziale Zwecke

Mein Rat: Nein, das wäre der falsche Ansatz. Würde man die Kirchensteuern durch irgendeine andere Abgabe ersetzen, würde man damit die Kirchensteuern moralisch rechtfertigen. Das gilt auch für freiwillige anderweitige Abgaben.
Spenden Sie nach Ihrem Kirchenaustritt nicht mehr oder weniger Geld für soziale Zwecke als sonst auch. Andernfalls würden auch die Kirchensteuerzahler in ungerechtfertigter Weise von sozialen Einrichtungen profitieren, da sie ja insgesamt weniger Geld dafür zahlen.

2. Möglichkeit: Ich kaufe mir von den eingesparten Kirchensteuern Luxuswaren
Mein Rat: Das klingt eogistisch, ist es aber nicht. Schließlich macht die Kirche mit unserem Geld ja auch nichts anderes. Da die Kirche deswegen kein schlechtes Gewissen hat, müssen Sie es natürlich auch nicht haben.
Im Gegensatz zur Kirche müssen Privatleute zudem für Luxuswaren hohe Steuern zahlen, welche dann der Allgemeinheit wieder zu Gute kommen. Lassen Sie sich also keinerlei Schuldgefühle einreden. Mit dem Kauf der Luxuswaren tun Sie mehr für die Allgemeinheit, als wenn die Kirche 8 % Ihrer Kirchensteuerzahlungen für soziale Zwecke aufwenden würde.
3. Möglichkeit: Ich lege die eingesparten Kirchensteuern für Notzeiten oder für meine Altersversorgung zurück

Mein Rat: Das wäre mit Sicherheit die beste Lösung! Damit helfen Sie sich selbst und anderen. Sie fallen dann in Notzeiten nicht so schnell dem Sozialstaat zur Last, und selbstverantwortliche Eigenvorsorge ist immer noch die beste Absicherung.

FAZIT:
Sie haben für das Geld, das Sie bislang der Kirche bezahlt haben, hart gearbeitet. Es ist Ihr Geld! Ihnen allein obliegt die Entscheidung, was mit dem Geld geschehen soll.
Ich kann und will Ihnen hier nur Denkanstöße vermitteln.
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